Nikon D5500 für SLR Einsteiger

Nikon Set

Nikon Set

Wenn man mit einer neuen Kamera in den SLR Bereich vorstoßen will so wird man von Angeboten und Meinungen überhäuft. Es gibt schier unzählige Kamera Modelle von verschiedenen Herstellern. Wenn man dann noch von Freunden aus dem Nikon oder Canon Lager hin und her gezogen wird dann wird es schnell noch schlimmer. Und wenn ihre dann Profi Fotografen um Rat fragt wirds dann auch noch undurchschaubar. Was tun? Ich gebe euch den Rat, macht es wie ich und geht in ein Fachgeschäft und lasst euch gut beraten. Das kann einer der großen Elektronikmärkte sein (M oder S) wenn ihr einen fähigen Verkäufer findet, aber auch der gute Fachhändler in der Stadt.
In meinem Fall war es der Fachhändler in der Stadt welcher mich geduldig aufgenommen hat. Ohne mir etwas andrehen zu wollen hat er mich lange beraten, ausprobieren lassen, gezeigt, erklärt, und auch manchmal wieder „runter“ geholt.
Am Ende wurde ich bestärkt mein Budget mehr zu schonen als geplant und einen Gang zurück zu schalten. Die Wahl fiel dann endgültig auf eine Nikon D5500. Ich will jetzt nicht im Detail erklären wieso meine Wahl so ausgefallen ist. Dabei hat mir aber sehr geholfen meine Bildersammlung noch einmal durchzusehen um klar darüber zu werden wo und wie ich die meisten Fotos mache.

Die D5500 ist recht neu auf dem Markt. Sie hat einen auffällig großen Touchscreen mit dem man die ganzen unzähligen Einstellungen irgendwie in den Griff bekommt. Der Body ist ungewöhnlich leicht und gegenüber dem Vorgänger Modell liegt er super in der Hand, auch bei kleineren Händen! Nun möchte ich hier nicht alle Details aufzählen, ihr könnt euch da auf den vielen diversen Seiten selber in die technischen Daten einlesen. Als Randnotiz: 24Megapixel, 6000 x 4000 Pixel. So das reicht!

Ein D5500 Set

Doch nur eine Kamera reicht ja nicht. Ich wollte für den alltäglichen Gebrauch auch ein etwas besseres Objektiv dabei haben. Und für die Fotos beim Modellflug auch ein einfaches Tele mit 300er Brennweite. Damit das ganze gut zusammenspielt sollten es originale Objektive vom Kamera Hersteller sein. Beim Tele wollte ich nicht Horror viel Geld ausgeben und habe hier auch nicht die Ultra Lichtstärke als notwendig angesehen da hier meine meisten Fotografien im Freien bei Tageslicht  passiert sind.

Und so ist mein Set nun zusammen gekommen:

Body: Nikon D5500
Standard Objektiv: DX 18-105 VR
Tele: DX 55-300VR

Body und und 18-105 Objektiv bekommt ihr auch als Set. Ich fand das in jedem Fall besser als mit einem 18-55 mm Kit Objektiv. Wichtig ist vor allem dann wenn man auch viel RAW Aufnahmen und ggf. Video machen möchte in eine schnelle SD Karte zu investieren. 600x ist ein Muss! Beispiel: 32GB UHS SD Karte.

Dies müsst ihr dann mit euch rumschleppen:

Noch ein Hinweis zu der Sache mit dem Fachhändler: Der Preis im Fachhandel kann locker mit denen der großen Elektronikmärkte mithalten und liegt auch unter dem Amazon Preis. Als zusätzliches AddOn bekommt ihr nur bei einem Nikon Fachhändler ein weiteres Jahr Garantie und habt so insgesamt 36 Monate Sicherheit auf eure Ausrüstung!

Die Tasche

Doch keine Angst vorm Schleppen. Das ganze Set passt locker in eine sehr kleine 160er Kamera Tasche. Niemand wird vermuten was ihr aus dieser kleinen Tragehilfe rausholt. In meinem Fall wurde es eine Lowepro Rezo 160.

Fotos

Ich habe die Kamera noch nicht lange genug um euch hier jetzt massenhaft tolle Fotos zeigen zu können. Aber ein paar Erste Aufnahmen mit persönlichem WOW Effekt habe ich jetzt schon gefunden!

Umbruch zurück

Umbruch zurück! Ich muss meinen persönlichen Blog wieder etwas verändern. Wer schon öfters hier war wird sich erinnern und kennt das „Neue Alte“ Design. In diesem Aussehen erschien powie.de viele Jahre lang und es war einfach, schlicht und universell. In den letzten Monaten hatte ich vieles ausprobiert, doch nun muss ich einfach klar Schiff machen hier und mich um die vielen Luftbilder kümmern. Zu meinem Modellflug Hobby ist die Luftbild Fotografier hinzugekommen und ich möchte sagen das ganze lässt sich wirklich super verbinden, aber es killt meinen doch bisher so technisch angereicherten Blog. Die Luftbilder von Thüringen und dem Rest der Welt überfluten die Seite.

Also ein Schritt zurück zu meinem lieben F2 Design, und die Luftbilder werden ein eigenes Zuhause bekommen.

Warum?

In meiner Webseiten Statistik habe ich anhand von Suchbegriffen und den Verhalten der Besucher gesehen weshalb die Leute hier her kommen und wie sie sich verhalten. Sie kommen entweder wegen IT Themen, Modellflug, oder den Luftbildern.Leute die nach Luftbildern suchen, schauen sich oft die Bilder hintereinander an die hier so gezeigt werden.
2 Webseiten in einer, das muss nicht sein.

Meine Luftbilder von Thüringen werden ab sofort auf eine Domain umziehen welche es schon einmal gab. Das ganze wird dort besser zusammenpassen, ergibt eine gute und sinnvolle Sammlung. Außerdem habe ich bisher bereits auf die Veröffentlichung vieler guter Bilder verzichtet, da es hier echt zu viel geworden wäre. Diese Bilder werde ich auf skyspots.de nun aber auf jeden Fall doch noch zeigen!
Die Luftbilder von hier werden nicht sofort verschwinden, ich werde sie Stück für Stück übernehmen, neue Versionen erstellen und Bilder hier erst entfernen wenn sie auf skyspots.de publiziert wurden.

Merkt euch also diese beiden neuen Adressen:

Dunst entfernen mit Lightroom

Aufgepasst, es gibt eine neue Lightroom CC Version (2015.1) mit einer hübschen neuen Funktion, diese nennt sich Dunst entfernen (Dehase). Ihr kennt sicher auch genug Bilder bei denen das Wetter nicht so optimal war und es zum Horizont hin unklar ist. Ein neuer Algorithmus in Lightroom kann das erschreckend gut behandeln!dehase-slider
Ihr findet den Regler bei Entwickeln unter Effekte!

Dunst entfernen mit Lightroom

Dunst entfernen mit Lightroom

Yizhan Tarantula X6 Test

Ein neuer Stern am Multicopter Himmel? Ich kann das manchmal gar nicht beeinflussen das solche kleinen Modellbau Sachen immer an mir kleben bleiben. So war das jetzt auch mal wieder mit dem X6 Copter der auf den Beinamen „Tarantula“ hört. Und ehrlich, ein wenig sieht er auch aus wie Tarantula.

Out of the Box

Was kommt alles aus der Verpackung? Ich war überrascht was die flache Kiste alles intus hatte. Natürlich ist in der Kiste der Copter selbst und die Fernbedienung. Dazu aber noch eine Menge anderer Dinge wie Ladegerät für den Flugakku, Anleitung, Landekufen, Propsafer, eine 5MP Kamera mit USB Cardreader und 8GB Speicherkarte, diverse Schrauben und Schraubendreher, Flugakku, Ersatzpropeller…..
Der Lipo Flugakku mit 2 Zellen und 1200mAh Kapazität hat überraschenderweise mal kein seltsames Stecksystem sondern die weit verbreiteten JST BEC Stecker. Der Akku erinnert irgendwie an Turnigy!
Um den Funcopter flugfähig zu machen muss man die Landekufen und die Propsafer montieren, das geht mit beiliegendem Zubehör recht easy und bedarf eigentlich keiner weiteren besonderen Erklärung. Nur unklar wird meistens bleiben welche Farbe nach vorn und nach hinten gehört (LED Kappen). Einfach: Blau vorn, Rot hinten! Für einen Anfänger ist auf jeden Fall empfohlen die Propeller Schützer zu installieren, es wird euch dabei helfen das Fliegen mit dem X6 zu lernen. Am Anfang werdet ihr um kleinere Unfälle nicht herum kommen! Wer bereits zu den fortgeschrittenen Copterpiloten gehört der kann auf die Schützer gern verzichten, das spart Gewicht und macht den Copter weniger windanfällig. Wer auch noch auf die Kamera verzichten will kann sogar auf das Landegestell verzichten, es geht komplett ohne!

First Flight

Fernbedienung: 6 Stück AA Zellen einsetzen, fertig. Flugakku: durch das weit verbreitete JST BEC Stecksystem habe ich auf die Benutzung des beiliegenden Ladegerätes verzichtet und mit meinem Modellbau Ladegerät aufgeladen. Erstmalig habe ich hier erlebt das ein Lipo Flugakku bereits voll geladen aus der Verpackung kam! Der war wirklich auf 100%! Und dann war es auch schon soweit, der X6 durfte das erste mal in sein Element. Es war nicht wirklich spektakulär. Die Controller die mittlerweile in diesen Spielsachen werkeln hätte man vor nicht allzu langer Zeit für viel Geld noch als Hightech verkauft. Mittlerweile kann das irgendwie jeder. Die (oder der) Tarantula fliegt ausgezeichnet. Stabil und unkritisch. Mit den Zusatz Tasten an der Fernsteuerung kann man 360 Grad Überschläge auslösen und diese macht der X6 auf besonders engen Raum und ohne dramatisch Höhe dabei zu verlieren. Einzigst kribbelig ist immer nur der Start, da mag er vor allem nicht wenn er schief steht und benimmt sich wirklich wie von der Tarantel gestochen. Einfacher klappt es wenn man da nicht so zaghaft herangeht und mit einem beherztem Ruck am Pitch Hebel zügig abhebt.
Was der X6 aber nicht mag, vor allem wenn man alle Propeller Schützer montiert hat, ist Wind. Er treibt dann recht schnell ab und biete eine recht große Angriffsfläche für Böhen. Für die ersten Flüge also möglichst absolute Windstille abwarten. Wenn man den X6 dann mal beherrscht kann man das auch bei Wind, aber es erfordert dann schon etwas Ankämpfen vor allem wenn es gegen die Windrichtung gehen soll. Die Flugstabilität selber bleibt aber auch trotz einer steifen Brise super gut erhalten.
Drinnen und Draußen? Aufgrund seiner Größe ist der X6 nicht mehr wie ein kleiner Quadrocopter für die Wohnung geeignet. Er ist nun doch schon etwas Erwachsener und auch zu laut. Er gehört in die freie Natur!
Flugzeit? Mit dem 2S1200 Lipo Akku bei 7 Minuten. Bei starkem Gegenwind auch nur 5-6 Minuten!

Kamera

Jeder Quadrocopter muss nun mittlerweile auch immer eine Kamera haben. Es gibt den X6 auch ohne! Wer also nur pures Vergnügen am Fliegen haben will der kann auch drauf verzichten! Mit Kamera hingegen hat man noch etwas mehr zu anzubauen. Die Kamera wird mit dem Copter  verbunden und kann dann über die RC Steuerung ausgelöst werden. Wieso man das so gemacht hat weiss ich nicht, aber man kann nur Bilder und Videos auslösen wenn der Copter auch aktiv im Betrieb ist, die Rotoren sich drehen. Die beiliegende Schwingungsdämpfung der Kamera zeigte zudem noch ein anderes Problemchen: auf dieser montiert vibriert die Kamera so derb das man damit kein stabiles Bild machen kann, weder als Video noch als Foto. Einzigste Möglichkeit: Auf die Schwingungsdämpfung verzichten und die Kamera direkt am Batteriefach montieren. Zuviel gute Fotos oder Video solltet ihr ohnehin nicht erwarten. Die 5MP Kamera macht Bilder in entsprechender Qualität, es ist eben meist die „Alibi“ Kamera an diesen Fluggeräten.

Fazit

Größenvergleich

Größenvergleich

Das Spielzeug für Erwachsene wird auch immer erwachsener. Wer sich einen X6 kauft sollte das aber nicht wegen der Kamera tun sondern wegen dem möglichen Flugspass. Diesen kann man damit auf jeden Fall gut haben. Ideale Wahl ist der X6 auch wer von einem kleineren Copter auf einen etwas Größeren aufsteigen möchte. Oder als ideales Trainingsgerät für Leute die gern Helicopter fliegen lernen möchten. Crashresistenz für Anfänger ist zwar etwas gegeben, vor allem wenn man die Propsafer benutzt, aber da wäre zum Bsp. der Syma X5 besser geeignet, dieser ist viel leichter und unempfindlicher. Beim Yizhan sind vor allem die Porpeller anfällig und werden sehr schnell an Form verlieren bei Kontakt mit Gegenständen. Der X6 ist zudem recht laut, an einem ruhigen Sonntag Nachmittag könntet ihr so den Nachbarn schnell verärgern.
Attrappe: Die Antenne an der Fernsteuerung ist keine Antenne! Sie lässt die Fernsteuerung nur etwas wichtiger aussehen. Das ist auch gar nicht notwendig, man wird mit dem kleinen Quad sowieso keine Entfernungsrekorde erfliegen wollen.

Kaufen

Wer den Yizhan Tarantula X6 kaufen möchte wird fündig bei gearbest.com.

DJI Inspire 1 Objektivkorrektur

Die FC350 Kamera des DJI Inspire 1 hat zwar nur noch einen geringeren Weitwinkel als zum Beispiel die Kameras an den DJI Phantom Vision Modellen, aber auch hier kann man Verzerrung und Vignettierung noch optimieren mit einem Objektivprofil für die FC350 Kamera.
Das Adobe Lens Profil für Lightroom / Photoshop ist vom User mrichardian im RCGroups Forum zur Verfügung gestellt wurden. Ihr könnt euch die .ZIP Datei im zugehörigen Forum Thread downloaden: http://goo.gl/c6VpiM.

Die enthaltene .lcp Datei entpackt ihr:

Windows Vista oder Windows 7:
C:\Users\(User Name)\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\LensProfiles \1.0
C:\ProgramData\Adobe\CameraRaw\LensProfiles\1.0

Mac:
/Users/(User Name)/Library/Application Support/Adobe/CameraRaw/LensProfiles/1.0
/Library/Application Support/Adobe/CameraRaw/LensProfiles/1.0

Beispiel:

TP-Link Repeater mit AVM Fritzbox

Ihr kennt das sicher auch mit dem WLAN, da wo man es braucht ist die Abdeckung für die Katz. Da wo die Abdeckung gut ist braucht man es nicht. Und gerade jetzt wo es wieder Richtung Sommer geht und man mal im Garten sitzen möchte….
Die letzten WLAN Repeater die ich testen konnte waren nicht so wirklich gut. Meist war die Reichweite nicht so gut wie ich es gebraucht hätte. Da ich das nun noch einmal probieren wollte habe ich mich also aktuell noch einmal umgesehen und habe den Repeater von TP-LINK gefunden. Dieser fiel mir auf durch die beiden ausrichtbaren Antennen an dem kompakten Gerät. Gekauft!
Wer schon einmal mit WLAN viel experimentiert hat der kennt das Thema, ausrichtbare Antennen sind absolut Gold wert, die Abstrahlung lässt sich so optimieren um eine möglichst gute Verbindung hinzukriegen. Wieso ausgerechnet AVM mit der FritzBox 7390 und ähnlichen wieder die ausrichtbaren Antennen abgeschafft hat verstehe ich nicht…. Die vorhergehenden Modelle waren besser was die WLAN Leistung anging.
Der TP-Link Repeater kommt in einer kleinen Verpackung, die irgendwie an Apple erinnert. Das versuchen ja mittlerweile irgendwie alle… Eine deutsche Anleitung liegt bei und man muss kein IT Freak sein um den Repeater einzurichten. Beim Betrieb im Zusammenspiel mit einer AVM FritBox ist es super einfach:

Den TP-Link WA-860RE in die Steckdose stecken und warten bis der Bootvorgang abgeschlossen ist (LED leuchtet GRÜN). In die Fritzbox Oberfläche einloggen (http://fritz.box), in das Untermenu WLAN gehen, dort in das Untermenu Sicherheit. Oben den Reiter WPS- Schnellverbindung aufmachen. WPS aktivieren und den Modus Push-Button-Methode auswählen, dann auf WPS Starten klicken. Jetzt einfach am Repeater die WPS Taste einmal drücken und einen Moment gedulden. Fertig.

Meine Erfahrungen

Ich habe endlich ein Gerät gefunden was das tut was ich will. Meinen Garten und meinen Hobbybereich mit WLAN abdecken. Bisher war die Abdeckung durch die FritzBox ehr schlecht und andere Repeater haben das mangels ausrichtbarer Antennen nicht hinbekommen. Mit dem TP-Link Gerät funktioniert das jetzt bestens. Ich habe keine extra Steckdose benötigt und an dem Ethernet Port habe ich einen kleinen Switch angeschlossen und kann so mehrere  PCs im Hobbybereich ins Netzwerk bringen. Und das funktioniert jetzt dank einer stabilen Verbindung zwischen Repeater und Router wirklich gut. Die möglichen 300Mbps werden natürlich nicht erreicht, es werden meist um die 120Mbps im WLAN Monitor angezeigt. Für ein wenig Internet aber mehr als ausreichend, und für die Smartphones am Grillplatz auch!

Sonstiges

Test: SYMA X5C Quadcopter

Was landete da auf meiner Tastatur? Ein SYMA X5C Quadrocopter… Das kleine Teilchen wird im Moment recht umfangreich gehyped. So hat er es doch glatt geschafft das es sogar im kopterforum.de eine eigene Kategorie für die Marke SYMA gibt.
Nun gibt es mittlerweile zwischen all dem Modellbau Fastfood kaum noch Dinge die man sich ansehen muss, der Markt ist schier unüberschaubar geworden und gerade was man so bei Hallenflug Events vor die Augen bekommt ist nicht immer so toll…. Und nun war ich skeptisch was so ein 56$ Gerät leisten kann. Nein da fehlt keine Zahl. Sechsundfünfzig Dollar. Inklusive Versand! Nach 4 Werktagen lag die Box auf meinem Tisch.

Was kommt da aus der Box?
In die Hand bekommt ihr einen niedlichen kleinen Quadcopter mit einem Rotorabstand von 230mm in der Diagonalen. In der Packung sind noch 4 Propguards enthalten die mit dem beiliegenden Schraubendreher in einer Minute montiert werden können, und wenn ihr eure Blumen und Zimmerpflanzen liebt dann tut ihr das auch. Die 2G4 Fernsteuerung müsst ihr noch mit 4 AA Batterien bestücken. An der Fernsteuerung gibt es ein cooles Display welches sowohl den eingestellten Mode anzeigt wie auch die gewählte Empfindlichkeitsstufe der Steuerung. Und es werden zu allen Sticks die Funktionen auf den Copter angezeigt. So etwas hatte ich bisher bei Spielzeug noch nirgendwo gesehen.
Außerdem waren 2 Flugakkus dabei. Die 1 Zellen Lipo Akkus mit 650mAh haben ein mir unbekanntest Stecksystem. Geladen werden sie über einen Ladeadapter einfach an USB. Das funktioniert sowohl einfach am PC wie auch an einem Stecker-USB Ladegerät. Oder einfach im Auto. Die LED am USB-Lader leuchtet rot während des Ladevorgangs und erlischt wenn der Akku voll ist. Das war schon alles, simple Technik.

Die Kamera?
Ja die Kamera! Es ist eine dran. Die Kamera soll HD Bilder und Video aufnehmen können. Ich hatte keinerlei Ansprüche an die Kamera, von daher war es mir egal. Es ist eine vorhanden, als Alibi! Man kann sie auch benutzen. Und sie lässt sich über die Fernsteuerung auslösen. Sowohl für ein Foto als auch die Video Funktion. Wer GoPro Qualität erwartet wird natürlich enttäuscht sein, es ist nur eine 2MP Kamera. Im dunklen ist die Kamera im Vollrausch wie nach einer durchzechten Nacht. Im hellen Umfeld ist es besser aber immer auch nur noch 2 Megapixel. Eine 4GB micro SD Karte steckt in der Kamera und ich glaube die wird man im Leben des Syma X5C nicht schaffen voll zu fotografieren.

Und ob er auch fliegt?
Ja dies ist die eigentliche Überraschung. Und jetzt muss ich sagen habe ich durch Intellicopter, DJI Phantom und Inspire 1 und diverses Spielzeug den Vergleich. Der X5C fliegt phänomenal. Hier gibt es nur Lob auszusprechen. Die Stabilität „Des Kleinen“ ist sensationell. Wenn man sieht wie leer die kleine Platine im Copter ist, da ist eigentlich kaum was drauf, dann überrascht die Leistung auf jeden Fall. er fliegt ruhig und wirklich Ultra stabil. Er dreht sich garnicht weg, der Kompass funktioniert perfekt. Und auch die Abstimmung der Empfindlichkeit der RC Steuerung auf die Flugsteuerung ist super gemacht. Nach den ersten Runden durch die gute Stube wird klar wieso sich dieses Spielzeug von den sonst so üblichen abhebt.
Und was jetzt dafür spricht: Meine Frau hat seid Jahren keine RC Fernsteuerung in die Hand genommen, jetzt hat sie es das erste mal getan. Und ich warne euch, macht das nicht…. Sie finden Gefallen dran! Und, was ich eigentlich sagen wollte um die genialen Flugeigenschaften zu untermauern: Sie hat ihren Pflanzen noch kein ein zigstes mal weh getan!

Braucht man sowas?
Wer den Einstieg ins Copter Fliegen plant der ist hier mit dem SYMA gut beraten. Eine kleine Investition die sich aber wirklich lohnen kann. Flugeigenschaften die für einen Einsteiger perfekt sind. Wer Erfahrung hat und beim Hallenfliegen Spaß haben möchte der stellt die Empfindlichkeit auf High und lässt den Kleinen durch die Halle zischen. Auch draußen bei wenig Wind kann man den X5C gut bewegen. Kleine Crashs steckt er ohne Probleme weg.
Doch nun noch einen Anwendungsfall der fast wichtiger ist als die Spielerei für Anfänger: Gerade mit den DJI Phantom Multicoptern die gerade sehr gern genutzt werden hat sich eine Technik etabliert bei der man gar kein geübter Modellpilot mehr sein muss. Und die Fliegerei mit GPS  wiegt viele Anfänger in falscher Sicherheit. Es wird zwar emfohlen auch da den Betrieb im Manuellen Modus zu trainieren, aber wer tut das wirklich? Einen Phantom oder Inspire 1 im manuellen Testflug ggf. zu crashen ist kein Spass. Hier ist der SYMA optimal positioniert. Selbe Steueranordnung, kein GPS…. Ein perfektes Gerät um den manuellen Flug von Multicoptern zu trainieren. Viele Phantom einsteiger fliegen Digital: Hoch, links, rechts, vor, zurück….  Ein gesteuertes Fliegen von Kurven, Strecken, Kreisen usw. können viele Einsteiger gar nicht da sie von den GPS stabilisierten Systemen nicht dazu gezwungen werden ihr Gehirn auf die Flugsteuerung zu trainieren. Mit dem Syma kann man genau das perfekt umsetzen.

Bilder? Bilder sind hier einige für euch:

 

Videos? Ich habe selber noch keins gemacht, aber Arthur vom kopterforum.de hat ein paar detailierte zum Syma X5C gemacht die euch alles wichtige erklären.

Bezugsquelle: 

DJI Inspire 1 Latenz Test

Es wird viel diskutiert über die Latenz des DJI Inspire 1, der benutzten Tablets, und der Zeit bis das Bild auf dem Bildschirm erscheint. Und es werden so viele Unwahrheiten erzählt…..
Ohne vorher zu wissen ob es funktionieren wird habe ich vor dem Inspire 1 ein Samsung Galaxy Tab 4 7.0 gekauft. Es wurde als Sonderangebot verkauft und war günstig. Es ist nicht das neuste, tollste Gerät und steht auch nicht in der Kompatibilitätsliste von DJI. Hätte es nicht funktioniert, so hätte ich es für andere Dinge auch verwenden können. Nun wird in Foren wild diskutiert und „man müsse unbedingt“ ein iPad haben oder ein Gerät aus der Kompatibilitätsliste. Ich halte das für nicht notwendig. Für mich hat sich auch das äußerst günstige Galaxy Tab 4 bewährt. Als Display wenn man alleine unterwegs ist optimal. Und nun wegen der vielen Diskussionen wollte ich das mit der Latenz selber wissen. Das Video Signal geht einen langen Weg.

Sensor -> Kamera Verarbeitung -> Lightbridge Sender -> Lightbridge Empfänger -> RS Elektronik -> USB  -> Tablet -> Display

Im Falle des Tab 4 muss das Bild vor der Ausgabe auf dem Bildschirm auch noch skaliert werden da das Android Tablet kein zur nativen Auflösung passendes Display besitzt.

Der Testaufbau ist einfach. Man positioniert vor der Inspire 1 Kamera eine Stoppuhr und lässt diese laufen. Man fotografiert sowohl die Stoppuhr als auch das Bild auf dem Tablet. Die Differenz ergibt die Latenz die durch die Signalstrecke erzeugt wird.

Etwas Tricky ist der Moment des Fotos, es gibt dort mehrere Problematiken: Belichtungszeit, Geschwindigkeit des eigentlichen Displays bei der Darstellung usw. Die Bilder werden nicht perfekt. Die nächsten beiden Bilder aber zeigen das sich bei mir mit dem Galaxy Tab4 die Latenz irgendwo um die 0,3 Sekunden bewegen wird. Was will  man also mehr.

Bild 1: Man erkennt auf dem Tablet die Millisekunden zwar nicht genau, da aber auf der Stoppuhr 10:38 angezeigt wird und auf dem Tablet bereits 10:xx ist die Latenz hier definitiv kleiner als 0,38 Sekunden.

dji_inspire_latenz_test

Latenz Test 1

Bild 2: Stoppuhr: 4:33 – Tablet: 4:07. Die Latenz wäre hier demnach 0,26 Sekunden.

Latenz Test 2

Latenz Test 2

Das Galaxy Tab 4 wurde vor einiger Zeit bei Kaufland für einen guten Preis abverkauft. Vielleicht habt ihr noch Glück. Ansonsten das Modell bei Amazon: http://amzn.to/1wdNqek

P.S. Mir ist bewusst das dieser Test nicht unter Bedingungen wie im Flug bei großer Entfernung gemacht wurde!  :mrgreen: . Es ging mir auch etwas mehr um die Diskussion rund um das richtige Tablet! Natürlich würde der vergleich gegen ein iPad Air unfair wirken.

Anmerkung 17.04.2015: Mit der App Version 1.0.10 hat man auf dem Tab4 kein Video Bild mehr.