Nadir Aufnahme – DJI Osmo – Dronepan

Little Planet Panorama
Little Planet Panorama

Mit dem DJI Osmo Gimbal und der Dronepan App kann man prima 360 Grad Panorama Aufnahmen erstellen. Wäre da nicht das kniffelige Thema des Nadir Fotos. Die Aufnahme der Foto Serie für die Panorama Aufnahmen wird in der Regel auf einem Stativ erfolgen, doch wenn man dieses entfernt um den Fußboden aufzunehmen, wie findet man die perfekte Position wieder?

In einigen ersten Aufnahmen hatte ich mich mit einem Trick aus dem Internet beholfen. Hier wurde vor dem Entfernen des Stativs eine Markierung über die Kamera gehangen. Dazu reichte eine Briefklammer oder ein anderer Gegenstand. In passenden Räumlichkeiten war das einfach und ausreichend. Aber es hatte grundlegende Problematiken.

  1. Die Variante war nicht genau genug. Es gab noch zu viel Spielraum für die Kamera. Geringe Abweichungen machen den Nadir Shot unbrauchbar oder das Ergebnis enthält deutliche Fehler
  2. In hohen oder großen Räumen hat man gar keine Möglichkeit etwas hängend an der Decke zu befestigen.
  3. Man benötigte Zubehör wie eine Leiter usw, das einrichten war zu zeitintensiv.

Laser Tool

Um die Kamera Position per Laser zu markieren suchte ich nach passenden Bauteilen. Normale Laserpointer waren nicht brauchbar, da sie nur bei dauerhafter Betätigung des Tasters an sind. Es waren Laser notwendig die mit einem permanenten AN/AUS Schalter versehen waren. Zudem mussten diese irgendwie auf ein Stativ zu befestigen sein. Nach einigen Recherchen im Internet fand ich sehr gebräuchliche Hardware. Auch die Stative sollten simpel zu benutzen sein, aber so das man den Laser praktisch in allen Richtungen flexibel einrichten kann.

Laser Markierungs Tool
Laser Markierungs Tool

Die Lasermarkierung

Meine persönliche Lösung baute ich mir dann selbst und begann mit der Lasermarkierung. Anfangs lag meine Theorie darin die Kamera aus genau 90 Grad per Laser zu markieren und nach entfernen des Stativs die Kamera wieder in diese Position zu bekommen. Die Theorie funktionierte auch, aber man stand sich regelmäßig selber im Weg, und teilweise im Laserstrahl. Zudem war es manchmal echt schwer die Laser in 90 Grad positionieren zu können.
Später vereinfachte ich die Positionierung aber und verbesserte das Ergebnis sogar. Ich stellte die Laser dann einfach so auf das ich die Punkte zur Markierung auf der Kamera an die selbe Position ausrichtete, so das sich die Laser Punkte auf der Kamera direkt überlappten! Nach dem entfernen des Stativs ist es dann möglich die Kamera auf exakt diesen Punkt wieder auszurichten und den perfekten Nadir Shot zu machen. Da man die Kamera wieder exakt so positioniert das sich beide Laserpunkte wieder überdecken schätze ich die Genauigkeit dieser Positionierung auf ca. 1 cm.  Das liefert das optimale Ergebnis!

Beispiel Aufnahmen

Artikel

Die Laserpointer und das Stativ könnt ihr preisgünstig bei Amazon kaufen. Die Schelle ist handelsüblich aus dem Baumarkt, ihr findet sie bei Zubehör für Heizungs Kupferrohre.

Hama Stativ: http://amzn.to/2dLo0Ur
Laserpointer: http://amzn.to/2eghKqp

Meine Probleme mit FUTABA FASSTest

8 lange Jahre bin ich mit Futaba und dem FASST System unterwegs. 8 lange Jahre die überzeugt haben und ein starkes Sicherheitsgefühl hinterlassen haben. Nicht ohne Grund hat sich Futaba mit dem FASST System einen guten Ruf erarbeitet und Modellpiloten weltweit dazu überzeugt einen Umstieg vom alten 35MHz System in die neue 2,4GHz Welt zu wagen. Ich war dabei, anfangs mit einer Futaba FX-30, später auch mit einer kleinen FF-7 als Zweit- und Schülersender. Jahre ohne Funk Probleme, ohne Aussetzer, Failsafe, Abstürze, Störungen, Kanal-Doppelbelegungen oder Probleme. Doch plötzlich hat sich etwas verändert…. Ich möchte dies hier dokumentieren und meine Beobachtungen erklären.

Das Problem kommt mit Futaba FASSTest ins Haus

Im Frühjahr 2013 kaufte ich mir eine FX-32 und gab meine FX-30 weg. Die neuen Funktionen und die eingeführte Telemetrie animierten mich dazu. Doch ich hatte es nicht eilig alle möglichen Modellflugzeuge umzurüsten, und so dauerte es einige Zeit ehe die neue Technik wirklich eingesetzt wurde.
Als erstes kam in meinen 4 Meter Discus Segler ein R8007SB Empfänger mit einem Vario Sensor. Da ich diesen nur mit Schlepper in die Luft bekomme war der Einsatz der neuen Technik nur recht selten. Es gab ein paar Momente in denen etwas nicht so war wie es sollte, heute muss ich sagen war ich durch die jahrelange Verlässlichkeit von FASST abgelenkt und zog es nicht in Betracht das hier ein Problem sein könnte. Erst im Jahr 2016 wurde das ganze konkreter.
Nach dem was ich bis jetzt analysiert habe wurde die Problematik sichtbar durch zwei Fakten:

  1. Mit einem R7018SB Empfänger für ein  Jet Modell beginnt auch bei mit die intensive Nutzung der neueren FASSTest Technik
  2. Mit einem Firmware Upgrade für die FX-32 (1.4) wird auch am FASST Protokoll eine Änderung durchgeführt

Somit ändert sich im Frühjahr 2016 einiges und die Geschichte beginnt.

Empfangsprobleme kommen auf den Tisch

moto-g4-plus-kamera-beispiel-bild-6Der erste Hinweis auf ein Problem mit dem FASSTest System kommt am Tag des Erstfluges unserer J10 auf den Tisch. Im zweiten Flug! Nach einem ganz simplen Platz Überflug geht die Turbine plötzlich in den Leerlauf (Failsafe Position), die Maschine fliegt gerade weiter (Hold). Nach 5-6 Sekunden aber reagiert die Maschine wieder und wir fliegen normal weiter.  Nach diesem Zwischenfall waren wir uns damals nicht sicher was das für ein Problem war, hier kamen auch andere Fakten noch hinzu, zum Beispiel das mein Sohn zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle mit dem Schülersender über das Modell hatte. Zudem das Wetter und Wind, wir waren nicht sicher ob wir den „Leerlauf“ korrekt gehört haben. Und während der Phase habe ich vom Schüler auf meinen Lehrersender zurück geschaltet. Zu dem Zeitpunkt lief kein Telemetrie Log der etwas hätte beweisen können.
Nach Kontrolle damals konnten wir nichts finden, für mich galt das Argument einer Antennen Abschattung. Die Antennen waren nicht optimal verlegt und das korrigierte ich. Was blieb war ein komisches Gefühl. Bei weiteren Flügen gab es keine nennenswerten Probleme die klar auf der Hand lagen. Später aber auf einem Flugtag hatte ich wieder die Einbildung das es zu einem deutlich merkbaren Failsafe gekommen sei. Das Gefühl verschlechterte sich. Ich veränderte abermals die Anordnung der Antennen, begann mich aber auch mit dem Log der Telemetrie zu beschäftigen. Ich setzte eine entsprechend große SD Karte in der FX32 ein und aktivierte die Log Funktion mit dem Timer. Somit hatte ich seitdem jeweils Aufzeichnungen der Telemetrie, die ja auch die Empfangsstärke beinhalten. In den ersten Logs die ich kontrollierte fand ich erst mal nichts ungewöhnliches und keine konkreten Hinweise.

Kapitel 2 – Jetzt auch FASST

vampire-staffelIm August 2016 änderte sich die Situation schlagartig. Sommerfest im Verein. Unzählige Modellpiloten auf dem Flugplatz. Es war nicht der erste Flug an diesem Tag für den Impeller Jet, aber es sollte der letzte werden. Aus heiterem Himmel hatte ich plötzlich Probleme mit dem Futaba FASST System in dem Flieger (R617FS) und konnte nicht fliegen da die Servos nur ruckartig auf Befehle reagierten. Da das Problem kurz darauf aber auch wieder verschwunden war startete ich trotzdem. Ich weis, sowas tut man nicht! Die Strafe kam prompt: nach ca. 2 Minuten Flug kam das Problem zurück und erst kurzen Aussetzern folgte ein kompletter Ausfall der Steuerung der mich den Flieger kostete.
Bei Untersuchung nach dem Crash entnahmen wir die wichtigen Komponenten und bauten gleich vor Ort das RC System wieder auf. Symptom: Die Empfänger LED am R617FS blinkte wie wild grün und rot, blieb manchmal für mehrer Sekunden auf rot. Teilweise war dann das Problem wieder einmal ganz verschwunden, dann wieder da. Bereits hier fällt auf das die Problematik mehr oder weniger groß ist je nachdem ob ich mein Smartphone in der Nähe habe  oder nicht.
An diesem Tag wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt durch die folgende Tatsache: Ich argumentierte mit einem defekten BEC System an diesem Flugzeug, da bei einem weiterem Test mit einem 4 Zellen NC Akku direkt am Empfänger das Problem nicht auftrat.
So ist das wenn man einem System über die Jahre blind vertraut hat, man kommt nicht auf die Idee daran zu zweifeln. Obwohl spätestens jetzt total klar war das hier ein Problem existiert mit dem Fernsteuersystem, suchte ich immer noch an einer anderen Stelle.

Der große Blackout

Im September entging ich nur kurz einer Katastrophe. Die J10 steht vollgetankt und mit 2 Liter Smokeöl versehen am Start. Ich schiebe den Hebel nach vorn und starte. Die endlose Power treibt den Flieger fast senkrecht in die Luft. Auf großer Höhe drossele ich die Turbine und gehe in den horizontalen Flug. Blackout. Turbine auf Leerlauf. Keine Kontrolle mehr. Die Maschine dreht nach rechts ab und fällt langsam, wird immer langsamer. Endlose Zeit vergeht. Die Maschine rollt weiter geht fast senkrecht nach unten. Plötzlich tourt die Turbine wieder auf, die Kontrolle ist wieder da. Ich schreie „Störung“ über den Platz und fliege zum Gegenanflug. Auf den kurzen Weg dorthin fühlbar mehrere Aussetzer, die Maschine steuert sich träge und merkwürdig. Gegenanflug, träge. Queranflug, Kurve, alles normal, Anflug, sicher aufsetzen, aber viel zu hektisch und zu schnell. Gerettet…..

Analyse

Das Vertrauen ist weg. Es ist sicher: Vorerst bleibt alles am Boden. Ich recherchiere im Netz nach Erklärungen, Hintergründen, lese viel. Und beginne verschiedene Tests um mir das Problem zu erklären.  Befasse mich mit der Telemetrie und den LOGs und komme somit zum Nachweis meines Blackout:

13-sec-failsafe-fasstestGanze 13 Sekunden hat der Failsafe gedauert. 13 Sekunden Ewigkeit, Hilflosigkeit ohne Kontrolle. Die Maschine war währenddessen nicht weit weg, vielleicht 120 – 150 Meter.  Ich bin kein Fachmann und kann nicht wie ein Entwickler solcher Systeme mit Fachwissen um mich werfen. Diese Statistik erkläre ich mir aber simpel. Der erste Datenwert in der Telemetrie ist die Zeit seid Beginn der Übertragung in Millisekunden, zu dem der Log Eintrag empfangen wird. Berechnet man die Differenz zwischen diesen Zeitstempeln erkennt man wenn zwischen Übertragungen längere Pausen vorkommen. Der erste große Peak hier dauerte über 13000ms . Mein Failsafe über 13 Sekunden! Schaut man sich die Log Werte für die Empfangsstärke an, die mit den Werten 0-3 dargestellt werden, so findet man diesen Ausfall nicht. Erst mit der dahinterliegenden Zeitbasis wird der Ausfall wirklich sichtbar! Die danach folgenden Peaks sind die Aussetzer von 2-3 Sekunden die ich im Gegenanflug registriert habe.
Eine simple Grafik, für mich der Beweis!

Reproduktion

Im weiteren Verlauf habe ich mich weiter eingelesen in die aktuelle Technik rund um die Protokolle FASST, FASSTest, Firmwareupdates, Telemetrie und anderes. Es wurde mir klar das „mein System“ sich stören lässt. Von anderen Sendern? Von WLAN, Richtfunk? Zum Zeitpunkt meines Vampire Absturzes flogen 5 weitere Modelle und andere Anlagen waren sicher ebenfalls in Betrieb. Zum Zeitpunkt des Blackout meiner J10 war ich alleine unterwegs. Aber unser Flugplatz hat ein WLAN Netzwerk für die Webcam und einen WLAN Hotspot. Sollte es möglich sein das sich mein FASST System so simpel stören lässt? Das war über Jahre undenkbar.

Proof of Concept: R617FS – FASST

Ich bin schockiert. Nachdem ich anfangs nicht klar zu einem Status gekommen bin mit dem ich die Aussetzer mit dem R617 Empfänger nachvollziehen konnte war es nach Recherche und Überlegung viel zu einfach.

Es reichte aus in meinem Wohnzimmer Sender und Empfänger zu positionieren. Um das Problem sichtbar zu machen musste ich dann meinem WLAN nur dazu bringen aktiv zu werden und viel Daten zu übertragen, hier eine Videodatei vom Notebook auf meine NAS.

Solange die Übertragung lief blinkte der Empfänger rot und hatte Aussetzer bis zu mehreren Sekunden. Wichtig: Ein zweiter parallel aktivierter Empfänger blinkte in absolut identischer Weise. Somit war jetzt klar das das Problem nicht der Empfänger sein kann, sondern vom Sender produziert wird.
Ein weiterer Test wurde hinzugezogen: Ich brachte meine alte FF-7 Anlage zur selben Position mit in Betrieb und war erstaunt. Diese Kombination aus FF-7 und R617FS lies sich nicht beeindrucken und funktioniert störungsfrei! Das Bild beider Systeme nebeneinander: Links: FX-32 / Rechts: FF7.

Ist meine FX-32 defekt? Meine FX-32 ist nicht defekt, den Beweis liefere ich am Ende dieses Artikels. Bisher kannte ich zwei Probleme: Aussetzer mit meinem neuen FASSTest Empfänger und Aussetzer mit einem über die Jahre verlässlichen FASST System. Mit meinem Sender! Es folgte der zweite Proof:

Proof of Concept: R7018SB

Das folgende Video zeigt das selbe Verhalten in der Kombination FX-32 und FASSTest R7018SB. Wichtig: Es ist weder mein Sender, noch mein Empfänger, noch mein Wohnort. Diesen Test führte ein anderer User für mich nach Vorgabe aus und nach Erklärung meiner Rahmenbedingungen war es auch hier brutal einfach möglich durch die reine Übertragung von Daten über das WLAN im Haus die Kommunikation von FASSTest zu stören. Daten übertragen vom Smartphone, die Link LED beginnt rot zu blinken:

Die Ursache

Die folgende Erkenntnis setzte sich mühsam in mehreren Iterationen zusammen. Ich habe kein teures Equipment um Messreihen aufzubauen, ich habe dies aus den durchgeführten Tests zusammengereimt und daraus ergeben sich logische Fakten. Das Problem schleust sich ins Futaba System ein mit Einführung der Norm EN300-328 Version 1.8.1 . Wer möchte kann sich ein paar Details dazu im Futaba Forum ansehen. Hier seht ihr auch welche Sender ab welcher Firmware Version dieser Norm folgen: Futaba Forum ETSI V1.81

Das primäre Problem ist meiner Meinung nach darin begründet das der Sender erst sendet wenn er vorher in seine Frequenz hineingehört hat und feststellt das dort nichts anderes ist. Bei FASST nennt man diese Anpassung LBT (listen before transmit). Bei der FX-32 kommt dieses Protokoll ab Firmware 1.4 zum Einsatz mit dem FASST Protokoll. Bei den anderen Empfängern mit FASSTest ist es fester Bestandteil der Produkte, die Firmware hat keinen Einfluss.

Lässt sich das neue Futaba System so leicht aus dem Tritt bringen? Verweigert es einfach zu senden weil es meint dort wäre noch etwas anderes im Weg. Genau dies habe ich mir hier bewiesen. Ich mag es nicht glauben, aber die Fakten lassen kein anderes Resultat zu.

Fazit

Es fehlt noch ein abschließender Test. Ich habe meine FX-32 als einer der ersten Kunden in Deutschland bekommen, noch mit Firmware 1.0. Auch wenn der Finger erhoben wird das man gegen Strafe zu unterlassen hat die Firmware unter 1.4 downzugraden, das ist mir egal. Ich habe die Version 1.3 auf meine Anlage geflasht und meine Tests durchgeführt. Mit der Firmware ohne LBT war es nicht möglich das FASST System wie vorher zu beeindrucken. Doch für FASSTest ist das nicht möglich. Der oben gezeigte Test mit R7018SB wurde mit einer FX-32 und Firmware 1.2 durchgeführt. Will man eine stabile Übertragung haben so bleibt nur eine Firmware kleiner 1.4 zu benutzen und auch die neueren Empfänger in den FASST Multi Modus umzuschalten.
Das Vertrauen ist zerstört. Über Jahre hat sich so eine starke Vertrauensbasis auf FASST aufgebaut das ich Anfangs es überhaupt nicht für möglich hielt das ich hier ein Problem habe. Ungewolltes Ausklinken beim Seglerschlepp (Failsafe programmiert) zeigen mir jetzt ein anderes Bild, es war gar nicht die Kupplung? Viele andere Hinweise auf diese Problematik stehen nun in einem anderen Licht. Ich war geblendet von der jahrelangen Problemlosigkeit. Eventuell geht sogar ein weiterer Modell Verlust in diesem Jahr auf das Konto FASST LBT.
Ich bin jetzt mutig, FASST hat über die Jahre bewiesen wie perfekt es funktioniert, mit der alten Firmware und den Systemen auf FASST Protokoll kann ich kurzzeitig leben. Doch es macht keinesfalls glücklich.
Wieso fällt das Problem nicht häufiger auf, wieso gibt es keine weiteren Berichte dazu? Es gibt vereinzelte Hinweise darauf, auch auf das flackern der LED bei FASST. Doch wieviele Anwender haben wirklich ihre Firmware gegen die neuere ausgetauscht. Wie viele nutzen wirklich intensiv FASSTest? Wann kommt die Konstellation zueinander die die Störungen hervor ruft. Welcher Modellflugplatz besitzt ein eigenes WLAN?
Wer ist daran Schuld? Futaba? Auch wenn sich das Problem hier bei Futaba zeigt, so sind für alle neuen Systeme, ganz gleich ob Hott, Jeti, Spektrum, Multiplex, ab dem 1.1.2015 die selben Voraussetzungen vorgeschrieben. Sie müssen konform mit der neuen Norm senden. Kann das Problem auch andere Hersteller betreffen die der neuen Norm entsprechend ihre Protokolle entwickeln. Oder hat ausgerechnet Futaba, der Vorreiter der 2,4GHz Systeme, einen simplen Bug in seinen Produkten?

Sind die Test repräsentativ? Sicher nicht, Experten schreien jetzt sicher nach einem „Labor“. Nun aber ich gebe zu bedenken, die Tests liefen nicht unter realen Bedingungen auf dem Modellflugplatz bei denen das Modell mehrere 100 Meter weit weg sein kann, noch waren weitere Modellflieger anwesend. Speziell bei meinen Tests war das Umfeld viel optimaler. Es war nur mein WLAN anwesend, Sender und Empfänger waren nur wenige Meter entfernt im selben Raum. Wo würde man ehr Probleme erwarten?

An dieser Stelle enden meine Ausführungen denn ich bin zu wenig Entwickler, Spezialist, Funktechniker oder Elektroniker um das fachlich erklären zu können. Ich habe nur meine Beobachtungen und Tests und die dabei gesammelten Fakten hier wiedergegeben. Ich verzichte bewusst darauf diesen Beitrag in einem Forum zu veröffentlichen wo er nicht unter meiner Kontrolle bleibt und dann von Moderatoren oder Futaba Befürwortern tot gelegt wird.

Wer mit diskutieren möchte kann dies im Forum von jet-hangar.de tun.

 

 

 

PACE – Mein Review

Meine Erfahrungen mit dem PACE Car Link und die Verbindungsprobleme… Bereits vor einigen Monaten war mir das PACE Projekt ins Auge gefallen und die Funktionen die beschrieben wurden fand ich wirklich gut. Also unterstützte ich das Projekt auf kickstarter.com und beteiligte mich sofort am ersten Tag.
Nun geht es langsam los, mit ein wenig Verspätung bekam ich auch mittlerweile mein PACE Paket mit dem Pace Link One zugeschickt. Allerdings habe ich ihn nicht gleich ausgepackt, denn bisher fehlt noch die Android App. Diese ist in eine Beta Phase gestartet und noch nicht für jedermann verfügbar. Also warten wir noch etwas ab. Bald gehts los.

pace-car-1 pace-car-2

Update 10.10.2016

Da ich nicht gerade geduldig bin habe ich vor einigen Tagen die Pace App auf mein iPad installiert und eingerichtet. Interessant war die einfache Verbindung zwischen Adapter und iPad. Wenn die App dazu auffordert muss man nur kurz auf den Pace Link drücken, fertig ist die Verbindung. Was ich bisher gesehen habe funktioniert das wirklich echt prima. Das iPad ist zwar ungeeignet für den täglichen Gebrauch, war aber zum rumspielen jetzt gar nicht schlecht. Ich warte mit voller Sehnsucht auf die Android App. Das Fahrtenbuch ist grandios.

pace-ipad
Pace iPad

Updates

pace-android
Pace Android

06.11.2016: Das war dann mal eine gute Nachricht. Nun ist die Pace App auch für Android verfügbar. Also gleich mal installiert. Sehr cool ist: Nach dem erstmaligen Anmelden sind auch bereits die Fahrten sofort verfügbar die ich auf dem iPad aufgezeichnet hatte. Sie werden also über den Account synchronisiert wenn man mehrere Geräte hat. 

Leider ist es mir bisher nicht gelungen meinen Pace Link mit dem Android Gerät zu verbinden. Beim Drücken auf den Pace Adapter erscheint zwar für einen kurzen Moment die „Verbindung wird hergestellt“ Meldung, aber erfolgreich ist dies nicht. Fantastisch: Der Support von Pace Telematics hat in 2 Minuten geantwortet! Gebracht hat das leider nichts, bisher ist die Verbindungsproblematik noch nicht gelöst und das ganze noch Wertlos.

12.12.2016: Auch mit der App Version 1.1.0 immer noch das gleiche. Keine Verbindung. Mittlerweile haben wir auch andere Android Smartphones getestet mit identischem Problem, keine Verbindung herstellbar.

01.01.2017: Es gab nun mittlerweile einige Updates für die Android App. Aber auch mit der letzten Version keine Verbesserung. Keine Verbindung und das ganze nicht nutzbar. auch der Support antwortet nun mittlerweile nicht mehr auf mein Ticket. Dabei hätte ich vielleicht helfen können, kenne ich mich doch selber gut mit Android Debugging, Logcat und ADB aus. Schade, ich glaube das wird nichts mehr. 

28.01.2017: Es gab eine neue Version der Android App. Also heute mal wieder den Pace Link rausgekramt und voller Hoffnung probiert. Resultat: Der Pace Link verbindet nicht. Der Support hat wohl auch aufgegeben, denn man antwortet mittlerweile auf meine Anfragen auch nicht mehr.

Und es verbindet sich doch

Am 1. März 2017 bekam mein Moto G4 Plus ein Update auf Android 7. Ich kam erst gar nicht auf die Idee es zu versuchen. Innerlich hatte ich den Pace Link  schon fast verkauft. Doch dann wurde im Smartphone Forum generell über Bluetooth des Smartphone nach dem Android Update diskutiert und plötzlich war sie da, die Idee die zwei es noch einmal miteinander versuchen zu lassen. Und siehe da…… Es geht. Also schnell eine Runde gedreht und ein paar Screenshots produziert fürs erste. Nun kann der eigentliche Langzeittest endlich beginnen.

10 Tage Feedback

In den letzten Tagen ergab es sich das ich doch recht häufig unterwegs war und Pace auch was tun konnte. Leider war noch keine lange Fahrt dabei, das kommt aber irgendwann sicher noch. Die letzten 10 Tage waren aber schon gut da ich insgesamt recht viele Fahrten gemacht habe die auch interessant waren, mit Zwischenhalten, mit Unterbrechungen, kurze Stücken, der pure Alltagstest also. Es waren keine geschäftlichen Wege dabei, also läuft im Fahrtenbuch hier aktuell alles unter Privat. Die Pace App hat die Tage gezeigt das sie prima funktioniert. Ich hatte keine Abstürze der Android App zu verzeichnen und auch die Aufzeichnungen waren alle ohne Fehler. Am Anfang schaut man noch ab und zu mal auf die App im Drivemode, aber das ist ja nur etwas Eyecandy. Später habe ich die App gar nicht mehr wirklich beachtet. Mit Beginn der Fahrt erschien das Pace Symbol in der Taskleiste und verschwand wieder wenn man das Auto abstellte. Die App macht auch unbemerkt im Hintergrund alles was notwendig ist. Da ich mein Smartphone mit Waze auch als Navi benutze ist als Anzeige in der Regel sowieso die Navi App im Vordergrund. Und meine zweite App im Auto ist immer Spotify. Auch damit kein Problem, denn neben den Bluetooth Link von Pace besteht auch immer eine Verbindung zum Bluetooth Audio des Fahrzeugs für die Musik. 
Nach den anfänglichen Problemen mit der Verbindung kann man also sagen: Was lange währt wird gut…. So ist das jetzt also eine echte Kaufempfehlung. Ich bin gespannt wie der Dauertest ausfallen wird.

Und noch eine Anmerkung zur Fehlerdiagnose. Da mein Auto keinerlei Fehler gespeichert hat kann ich dazu keine Aussage treffen, und das ist ja auch etwas was man ehr nicht will. Aber zur Diagnose und ggf. auch um mal etwas zu programmieren sind Systeme wie zum Bsp. OBD11 einfach besser geeignet! 

Screenshots Android App

Screenshots Cockpit

Ein paar Screenshots aus dem Pace Cockpit

App

PACE Car (Unreleased)
Preis: Kostenlos
PACE Car
Preis: Kostenlos

Webmin SysStats vServer Monitoring

Ihr betreibt einen eigenen Linux vServer (oder auch Dedizierter Server) und möchtet wissen was so auf euren System läuft oder auch nicht. Eventuell habt ihr gar Performance Probleme und sucht nach der Ursache? Mit der Kombination aus Webmin und dem Modul Historic System Statistics könnt ihr einen Blick unter die Haube werfen!
Die folgende Anleitung gilt für Debian Linux, ist aber mit einfachen Modifikationen auch für viele andere Distributionen gültig. Ich erkläre nicht die Nutzung von SSH und Konsole, das solltet ihr als Linux Server Besitzer aus dem FF beherrschen.

Webmin installieren

Als erstes benötigen wir Webmin auf dem System installiert, eine Verwaltungssoftware für Linux die ihr später via Browser bedienen könnt. Sie steht euch später an Port 10000 eures Servers zur Verfügung.
Als erstes ein paar Pakete installieren die für Webmin benötigt werden:

# apt-get install perl libnet-ssleay-perl openssl libauthen-pam-perl libpam-runtime libio-pty-perl apt-show-versions python

Danach downloaden und installieren wir Webmin (Aktuelle Version evtl. auf der Projekt Homepage nachschlagen) :

# wget http://prdownloads.sourceforge.net/webadmin/webmin_1.810_all.deb
# dpkg --install webmin_1.810_all.deb

Nun könnt ihr euch unter eurem Server Hostnamen:10000 einloggen!

SysStats installieren

Das Modul SysStats (Webminstats) benötigt noch die folgenden Pakete zur Funktion die ihr installieren müsst:

# apt-get install librrds-perl rrdtool

Danach könnt ihr die aktuelle SysStats Version auf SourceForge.net herunterladen, aktuell 2.14. Für die direkte Installation in Webmin benötigt ihr die .tgz Variante:

http://webminstats.sourceforge.net/

Um das Modul zu installieren in Webmin einloggen, und unter den Punkt Webmin > Webmin Konfiguration > Webmin Modules die Datei installieren.
Während der Installation erscheint ggf. bei verschiedenen Webminstats Modulen ein Hinweis daß das Modul deaktiviert bleibt. Dies ist kein schwerwiegendes Problem und normal da nicht alle Software installiert sein wird die statistisch erfasst werden könnte.
Nach der Installation dauert es ein paar Minuten bis Webminstats Daten sammeln kann um Statistiken anzuzeigen.

Statistiken

Ihr habt nun Zugriff auf eine Vielzahl von Statistiken eures Servers. Ihr findet Webminstats jetzt unter dem Punkt System > Historic System Statistics.

Webminstats daten
Webminstats daten

Besonders interessant für euch werden zu Beginn die vier Daten sein:

  • CPU  – Statistik über die Prozessor Nutzung. Wichtiger als load!
  • Disk – Festplatten Ausnutzung
  • Load  – Gesamte Systemlast (Linux load)
  • Memory – Speicher Nutzung

Beispiel Statistiken

Nur ein paar Beispiel Statistiken (Tägliche Ansicht)

Automatische Warnungen

Neben der reinen Analyse der Statistiken ist es mit Webminstats auch möglich automatisiert Warnungen ausgeben zu lassen. So ist es zum  Beispiel möglich automatisiert Warnungen per Mail versenden zu lassen wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden.  Dazu findet ihr auf dem Webminstats Hauptmenu den Abschnitt module actions.
Die folgende Action zum Beispiel im Modul mailq erzeugt eine Warnung sobald mehr als 50 Mails in der Mail Warteschlange auf Versand warten.

webminstats-action-mailq

Hier könnt ihr euch austoben, was davon für euch ggf. sinnvoll ist bleibt eurer Phantasie und euren Wünschen überlassen.

CPU Auslastung

Im besonderen bei vServern ist es äußerst interessant auf die CPU Auslastung zu schauen. Wer das Problem kennt das ein ansonsten kaum ausgelasteter Virtueller Server ab und zu kaum reagiert und es dafür keinen Grund zu geben scheint, der kann hier ggf. fündig werden. Es hilft zwar unter Umständen auch an der Konsole einen Blick auf # top zu werfen, aber dies ist natürlich nicht historisch und nachträglich nicht mehr feststellbar.
In der Statistik lohnt es sich besonders auf die gelben Werte zu schauen, diese stehen für IOWAIT, als den Fall das die virtuelle Maschine auf IO Vorgänge wartet (RAM Zugriff, HDD Zugriff, Netzwerk usw.). Ein erhöhter IOWAIT Wert zeigt in der Regel dass das Hostsystem aus- bzw. überlastet ist und euer vServer somit verlangsamt ist. Die folgenden beiden Statistik Beispiele zeigen ein Beispiel für ein Überlastetes und ein normal funktionierendes System.

Normale Auslastung Webmin Sysstats
Normale Auslastung

System überlastet - IOWAIT - Webmin Sysstats
System überlastet – IOWAIT

In der rechten Statistik ist eine Unterbrechung sichtbar (weiß). Obwohl der Server nicht Offline war, war die Auslastung des Systems so groß das die Statistik in diesem Abschnitt nicht aktualisiert werden konnte. Die grünen Spitzen sind normalse CPU Aktivitäten, der erste längere Peak zum Bsp. ein Full Backup des Systems, diese gelten als normal. Problematisch sind die Bereiche in denen ein gelber Balken auftaucht > IOWAIT.

Allgemein

Der Artikel ist hier zwar vServer lastig beschrieben, das ganze kann aber genau so gut auf dedizierten Maschinen eingesetzt werden! Es liefert die gleichen Einblicke!

Warnung: Webmin und Plesk: Wer Webmin benutzen möchte und ein Controlpanel wie Plesk o.ä. einsetzt der sei hiermit gewarnt. Webmin besitzt vielseitige Konfigurationsmöglichkeiten für Linux. Lasst die Finger davon und überlasst dies eurer Controlpanel Software!

GRDE Solar PowerBank Wasserdicht

Eine GRDE Powerbank wurde meine neue da meine alte irgendwo verloren gegangen ist. Auf der Suche nach Ersatz bin ich auf diese gestoßen und die angegebenen Parameter machten Lust drauf diese zu bestellen und zu testen.

Innere Werte

Die folgenden Angaben erhält man zur Powerbank aus der Artikelbeschreibung:

  • Batterietyp : Li-Polymer-Akku
  • Solarpanelenergie : Einkristall 1.5W
  • Material: ABS + PC + Silikon
  • Kapazität: 10.000mAh
  • Eingang: DC 5V / 1,0A
  • Ausgang: DC 5V / 1A DC 5V / 2,1A
  • Ladezeit : 12h
  • Produktgröße: 138.5*75*18.5mm
  • Produktgewicht: 261g

Funktion

Der Powerbank liegt zwar ein kleines Manual bei, aber so richtig geht daraus nicht hervor wie man sie bedient, insbesondere die Taschenlampe. Zudem war ich etwas erschrocken als mir beim Öffnen der Verpackung die LEDs bereits entgegen blinkten. Das war aber nach Prüfung kein Fehler sondern einfach die Tatsache dass das Solarpanel sofort damit begann den Akku zu laden.
In der Regel benötigt man keine Bedienungskentnisse der Powerbank. So einfach ist es:

  • Ladekabel anstecken: Die Powerbank wird geladen
  • Handy oder ähnliches anstecken: Das Gerät wird geladen
  • In die Sonne legen: Solarladen wird durchgeführt
  • Taster Funktionen:
    • Kurz drücken: Ladezustand des Akku wird angezeigt
    • Lange drücken: Taschenlampe an
    • Noch einmal kurz drücken: Taschenlampe in Stroboskop Modus
    • Noch einmal lange drücken: Taschenlampe aus
  • LEDs:
    • Indikator blinkt: Wird geladen
    • Indikator leuchtet dauerhaft: Voll geladen.

Meine Meinung

Cooles Gadget. Die Powerbank ist recht schwer, aber wenn sie wirklich 10.000 mAh Kapazität hat dann hat auch der Akku ein entsprechendes Gewicht, das geht nun mal nicht anders. Auf meiner Waage brachte sie 251g auf die Anzeige. Da man einfach nur Geräte anstecken muss zum Laden und keine extra Tasten benötigt ist sie super einfach im Gebrauch. Was das Solarpanel bringt wird sich zeigen. Aus Erfahrung bringt das Aufladen via Solar kaum etwas, die Leistung dieser kleinen Panel ist meist viel zu gering.
Die Powerbank wird mit „wasserdicht“ beworben. Das kann man gelten lassen für den Umgang in einer feuchten Umgebung oder auch wenn es einmal schmutzig wird. Echt wasserdicht um sie im Wasser unterzutauchen wird sie vermutlich nicht sein. Man sieht bereits am Deckel über den USB Anschlüssen das diese nicht wasserdicht schließen und Spalten bleiben durch die Wasser eindringen würde. Für mich ist das aber nicht so wichtig, da die Geräte die ich lade auch nicht wasserdicht sind.

Ich habe die GRDE Powerbank bei Amazon gekauft, sie war trotz Lieferung aus dem Ausland in 2 Tagen bei mir.

Bilder

Verschiedene Ansichten der Powerbank, eine extra Erklärung der Aufnahmen erspare ich mir.

Tomaten Käse Trauben Melone Fingerfood

Heute muss ich einfach mal Foodbloggen. Mache ich ja viel zu selten.

Wie fast jedes Jahr zu dieser Jahreszeit machen wir wieder als Gastanteil diese leckeren kleinen Happen für eine Party. Und dieses mal, weil soviel Material da war, auch einmal mit Melone. Bisher hatten wir immer die Version mit den Tomaten in Produktion aber manchmal wird man eben einfach etwas erfinderisch.

Herstellungsanleitung

Zahnstocher einkaufen, Tomaten halbieren, Trauben waschen, Melone und Maasdamer Käseblock würfeln. Es gibt keine DIN genormten Abmessungen, schaut auf die Bilder und experimentiert selbst! Käse auf den Zahnstocher stechen, in die Tomate oder Melone stecken und eine Traube oben drauf. Fertig!  Für diese Dinge gebe ich für jede Party die „Es bleibt nichts davon übrig“ Garantie!

Bilderchen

Motorola G4 Plus Zubehör

Ein neues Handy kaufen ist das eine, das richtige Zubehör dazu ist noch einmal eine andere Herausforderung.

Von mir eine kurze Liste mit Tips für geeignetes Zubehör für das von Lenovo gefertigte Moto G4 Smartphone. Noch nicht komplett, da das Gerät erst neu auf dem Markt ist sind manche Dinge noch nicht im Angebot. Aber los geht es hier mit meiner Sammlung. Dazu findet ihr jeweils Links zu Amazon, ihr findet aber all diese Artikel auch auf eBay oder bei anderen Händlern….

Silikon Hülle

Silicon Case
Silicon Case

Als erstes will man das G4 vielleicht sicher verpacken. Daher ab damit in eine Silikon Hülle von Hotcool. Das G4 sitzt gut drin aber ohne schwer hinein zu kommen.
Link: http://amzn.to/29DX5pD

Wem die durchsichtige Hülle nicht gefällt der kann natürlich auch eine schwarze oder eine Hülle in einer anderen Farbe wählen. Zum Bsp. das „Grip Pro Case“ von Orzly: http://amzn.to/29E1ita

Display Schutzfolie

Nachdem das G4 hinten mit der Hülle gesichert ist kommt eine Schutzfolie aufs Display. Schutzfolie von Orzly gibt es im 5er Pack. Kauft besser gleich zwei oder drei, das saubere aufbringen der Folien ist immer ein Geduldsspiel und die kleinste Fussel versaut das Ergebnis. Manche benötigen den 5er Pack allein deshalb weil sie erst 4 Folien wegwerfen müssen um eine richtig drauf zu haben…. Tip: Im Badezimmer heisses Wasser laufen lassen bis leichter Dunst im Raum ist. Dann das Display dort reinigen und Schutzfolie im Badezimmer aufbringen. Die Feuchtigkeit in der Luft bindet Fusseln und verhindert wirklich gut das man sofort wieder Staub zwischen Display und Schutzfolie hat.

Link: http://amzn.to/29DYa0y

Auto KFZ Halterung

Natürlich will man das Gerät auch zum navigieren im Auto benutzen. Man benötigt dazu eine verlässliche Halterung der man das Moto übergeben kann. Vergesst allen Billigkram, hier gibt es wirklich nur eine Marke die es kann: Brodit.
Da man das Handy nicht immer aus und an ziehen möchte soll die Silikonhülle auch im Auto angezogen bleiben. Und man möchte das Smartphone am Strom haben zum Laden. Absolut perfekt passt die Universal Aktiv Halterung von Brodit, man muss aber auf den richtigen Typ achten, die Halterung gibt es für verschiedene Größen von Smartphones. Nur wenn man die richtige Größe wählt kann man die Halterungen entsprechend passend fürs Moto G4 einstellen. Zudem gibt es auch gleich den KFZ-USB Ladeadapter dazu und das Kabel. Eine stolze Summe für eine Halterung aber es gibt keine Alternativen.

brodit-halterung-moto-g4-2 brodit-halterung-moto-g4-1

Link: http://amzn.to/29DYY5u

Zur Brodit Halterung findet ihr für viele verschiedene Autos den passenden „Brodit Proclip“ mit dem ihr die Halterung wirklich sicher an verschiedenen Stellen befestigen könnt.

Docking Station

Ich habe noch keine geeignete gefunden……. Die „universellen“ sind oft zu billig und zu wackelig. Mal sehen. Ich suche noch!

Fahrrad Halterung

Es gibt tatsächlich Leute die sich eine Halterung für den Lenker kaufen. Ich kann da nicht hinsehen. Wer jemals übermotiviert auf einer nicht altersgerechten Downhillstrecke gestürtzt ist wird so etwas nie tun. Daher, ab in die Tasche damit. Dazu lest meinen extra Bericht zur BTR Fahrradtasche.

 

 

WordPress – XMLRPC Spam mit Fail2Ban sperren unter Plesk

Spam
Spam

Nicht der erste Artikel zum Thema, aber ein weiterer zur Hilfe gegen unerwünschten Spam welcher über die xmlrpc.php von WordPress abgeliefert wird.

Plattform: Plesk kontrollierter Debian Server mit Fail2ban und mehreren WordPress Installationen.

Fail2ban ist bereits Bestandteil von Plesk und sollte auf jeden Fall aktiviert werden da es auch gegen Attacken via SSH oder anderen Diensten wirkt.  Das Problem mit Spam Versuchen über die xmlrpc.php häuft sich in letzter Zeit, eine Abhilfe über WordPress ist zwar möglich aber nicht effektiv. Filterversuche in WordPress (Plugins) gelingen zwar aber führen dazu das erst der komplette Overhead von WordPress geladen werden muss um auf den Spam zu reagieren. Mit Fail2ban wird die IP Adresse des Spambots  aber bereits vorher geblockt, die Einlieferung wird gar nicht erst möglich.

Eigenen Filter definieren

Im Ordner /etc/fail2ban/filter.d die Datei anlegen: wordpress-xmlrpc.conf mit folgenden Inhalt:

[Definition]
failregex = ^<HOST> .*POST .*xmlrpc\.php.*
ignoreregex =

Eigene Jail definieren

Im Ordner /etc/fail2ban/jail.d die Datei anlegen: wordpress-xmlrpc.conf mit dem Inhalt:

[wordpress-xmlrpc]
enabled = true
filter = wordpress-xmlrpc
action = iptables-multiport[name="wordpress-xmlrpc", port="http,https"]
logpath = /var/www/vhosts/system/*/logs/*access*log
maxretry = 5
bantime= 43600

Dies sind beide notwendigen Konfigurationen die die Angriffe filtern werden.

Aktivieren

Fail2Ban neu starten:

# service fail2ban restart

Somit wird fail2ban neu gestartet. Es werden jetzt die Apache Logfiles der Plesk Domains und Subdomains überwacht und Angriffe auf die xmlrpc.php werden registriert, die IP Adressen via iptables gesperrt.

Bitte setzt das ganze nicht einfach Blind ein sondern überwacht das ganze vor allem am Anfang. Wer viele WordPress Installationen auf dem System hat wird vor allem nach dem Neustart von Fail2ban erst einmal eine höhere Systemlast feststellen bis alle log Files verarbeitet wurden.

Die Überwachung des gesamten Prozesses ist in Plesk möglich, die Jail wird mit aufgelistet und geblockte IP Adressen werden in der Liste der gesperrten IP Adressen mit angezeigt.

Motorola G4 Plus aus dem MotoMaker

Ein Moto G4 Plus aus dem Moto Maker bestellen. So schnell macht man gute Erfahrungen!

Hätte mein „altes“ Samsung S4 nicht plötzlich einen Glas Schaden erlitten hätte es wohl noch weitere Monate bei  mir gelebt. Doch nun brauchte ich überraschen Ersatz.
Der Willen für eine Handy an die tausend Euro auszugeben war in den letzten Monaten bei mir aber bereits versiegt. Immer schneller ist teilweise gar nicht notwendig nur um ein paar WhatsApp zu versenden oder mal eine Mail zu lesen. Trotzdem hatte ich noch vor kurzem mit deutlich anderen Geräte geliebäugelt. Doch nun sollte alles anders kommen. Das Smartphone der 4. Generation aus der Moto G Reihe war mir bereits aufgefallen und befand sich bereits in meiner Amazon Wunschliste. Beim durchforsten der Rezensionen fand ich den Hinweis das man das Moto G4 Plus zu einem interessanten Preis auch über den MotoMaker erhalten kann, und das sogar mit mehr Speicher. Da mein S4 noch funktionierte hatte ich es also nicht so sehr eilig und kurzfristig war klar, das teste ich auch. Das das letztlich so schnell alles geht war eine äußerst positive Überraschung!

Sie haben es designt

Am Montag Abend befasste ich mich mit dem MotoMaker. In ein paar Minuten war mir klar, ich wollte DAS Moto G4 Plus mit der besten Ausstattung. Im MotoMaker kann man das G4 Plus mit 64GB Speicherplatz bestellen. Auf Amazon bekommt ihr es aktuell nur mit 16GB Speicher!  Zudem kann man aus verschiedenen Farben wählen für den Rahmen und die Rückseite. Als nettes Feature lässt sich dann noch ein personalisierter Text im Boot Screen anzeigen und es kann eine Gravur auf der Rückseite definiert werden.
Die Lieferzeit wurde im MotoMaker mit ca. 10 Tagen angegeben. Das war für mich OK. Also fertig konfiguriert und gekauft.

Wir fertigen es

Bereits am nächsten Morgen hatte ich Post vom Motorola Store. Nicht etwa eine Bestellbestätigung, nein das Gerät war bereits fertig gebaut! In wenigen Stunden war das in der Fabrik bei Lenovo fertig und kurz darauf folgte eine weitere Status Information:

Wir haben es verschickt

Bereits am Dienstag, nur wenige Stunden nach der Konfiguration im MotoMaker ging das G4 auf die Reise. Via DHL Express. Und das war eine gelungene Überraschung, denn bereits am Freitag kam das Gerät bei mir an! Einmal halb um die Welt geflogen, aber über eine interessante Route via Luftfracht. China Shenzhen – UK London – Germany Frankfurt – Leipzig – Erfurt zu mir.

Tracking Luftfracht
Tracking Luftfracht

Sie haben’s

Auspacken! Nach nur 5 Tagen. Das ging schnell!

Warum das Moto G4

Warum ein vermeintliches „Spar Handy“? Ich benutze mal den Slogan eines Automobilherstellers.

Das Moto G4 Plus ist das Status Symbol Handy für alle die kein Status Symbol brauchen

Dabei will ich gar nicht erklären müssen weshalb kein iPhone, auch wenn ich das immer wieder gefragt werde. Als Android Freak und Android Programmierer muss es ein Android Device sein, nach wie vor ist es für mich das bessere und offenere System. Ein KFZ Meister der eine BMW Werkstatt betreibt wird auch keinen Mercedes fahren.
Das Motorola G4 Plus habe letztlich ich vor allem wegen der Dual-SIM Option ausgewählt. Bisher bin ich immer mit zwei Handys durch Leben gestolpert, nun hat das ein Ende.

Dual SIM
Dual SIM

Unter Android 6 ist es perfekt geregelt wie beide SIM Karten / Rufnummern verwaltet werden. Man kann einfach konfigurieren welche Rufnummern welchen Alias Namen bekommt, von welchem Tarif die Datenverbindung genutzt wird, und über welche Rufnummer man wann telefonieren möchte. Kontakten kann man direkt zuordnen über welche SIM Karte man Anrufe tätigt. Somit kann ich privat und Beruf strikt voneinander trennen!

Mein Fazit

Überzeugt!

Als erstes mal muss man den ganzen Ablauf mit dem MotoMaker loben. Vom Aussuchen, bis zur Lieferung, was will man mehr. Das hat hervorragend funktioniert. Dann hat man ein Gerät in der Hand welches vom Preis-Leistungs Verhältnis wohl konkurrenzlos ist. Und: Das Gerät hat pures Android Vergnügen installiert. Einer der Gründe weshalb ich nie wieder ein Samsung haben wollte: die unzähligen vorinstallierten Apps. Das Moto G ist clean, und das merkt man auch im Betrieb. Auch wenn das S4 nun schon etwas älter war, so schlecht war es ja dennoch nicht. Aber das Moto G4 mit einem sauberen System rennt einfach.
Noch viel mehr Spaß macht das Entsperren mit dem Fingerabdruck Sensor. Finger drauf, sofort entsperrt. So easy!
Nun gäbe es so viele Dinge die ich noch loben könnte aber ich hatte nicht vor ein Review des Handys selber zu schreiben, dazu gibt es ja unzählige Beiträge im Netz schon, letztlich muss ich aber noch ein Lob loswerden, über die Kamera mit Laser Focus. 16 MegaPixel von einem Handy war vor einiger Zeit unvorstellbar. Ich habe noch nicht viele Fotos gemacht, aber die die ich gesehen habe sind einfach nur großartig!

Links

Ein paar relevante Links zum Moto G4