WP Post as Guest 0.9.8

post-as-guest-captchaIn der neuen Version des Post as Guest WordPress Plugins ist es ab sofort möglich auch mit Google Captcha einen Spamschutz zu integrieren. Dazu müssen einfach in den Einstellungen des Plugins der Site Key und Secret Key hinterlegt werden. Simple genug?

Facebook: Es ist jetzt alles dort

Es ist alles auf Facebook. Und, überhaupt, was dort steht muss auch stimmen….
Vorbei die Zeit der Foren und Blogs? Ich verfolge schon länger den Untergang interessanter Foren und Communitys die nicht mehr neben Facebook existieren können. 
Vor Jahren hatte ich mit dem pForum ein eigenes Forum System in php programmiert welches sich ganz gut verbreitete und gern benutzt wurde. Einige der damit betriebenen Communitys überlebten sehr sehr lange bis ins aktuelle Jahr. Das war damals nicht abzusehen. Doch nun geht auch den letzten die Luft aus. Und ich stelle fest das das keine Frage des Systems war, auch einige die noch auf ein anderes System umgestiegen waren sterben aus.  

Der Facebook Fluch

Spricht man mit Betreibern betroffener Communitys so bekommt man blitzschnell überall die selbe Meinung. Facebook hat Schuld. Zu Beginn ein Segen nun ein Fluch. 

Forum Traffic
Forum Traffic

Ein Segen, als Facebook startete. Neben der so wichtigen Verlinkung mit anderen Webseiten und der Auffindbarkeit in Suchmaschinen bat Facebook zu Beginn eine weitere gute Quelle der Nutzergewinnung. Dies war am Anfang der Generation Facebookianer noch eine positive Entwicklung für die meisten Fachforen.
Doch bei den meisten kommt seid dem Jahr 2014 die Ernüchterung. Der erst positive Trend dreht sich seither um. Vielen Foren brechen die Besucher weg. Vor allem Anmeldezahlen neuer Benutzer schrumpfen gegen Null, die Zahl der Beiträge gehen zurück. Vor allem bereits lang etablierte Foren beklagen den Verlust von Besuchern.  Einige wenige können neu entstehen wenn sie ein neues Thema aufgreifen.  Was klemmt?

Weil der Tag nur 24 Stunden hat

Aus den Gesprächen mit mehreren befreundeten Foren Betreibern ergibt sich ein Bild. Dies gilt im Prinzip für vieles im Leben unserer „Besucher“. Dies ist nicht nur ein Problem für Internet Foren oder ähnliche Communitys. Dies betrifft im Prinzip alle Dienste im Internet. 
Der Tag hat  nur maximal 24 Stunden. Und nur einen Teil kann ein Besucher im Netz verbringen. Das Budget ZEIT welches jeder besitzt muss zwischen den interessanten Seiten im Internet aufgeteilt werden. Ihr kennt das sicher auch bei mir war das früher ebenfalls so: Es gab mehrere interessante Communitys an denen ich gern teilnahm. php Foren, Modellbau, Programmierung, … Wenn ein neues Thema hinzukam musste man an einer anderen Stelle kürzer treten.  

Und nun kommt die Supercommunity Facebook  in Konkurrenz zu allen anderen Communitys auf den Tagesplan. Schätzungsweise hat Facebook bis zu 2/3 der Zeit aufgesogen die ein Benutzer im Netz verbringt. Da diese Zeit limitiert ist werden diese Benutzer an anderer Stelle nicht mehr unterwegs sein. Das ist nicht nur eine Verschiebung der ZEIT zu Facebook, es ist an vielen Stellen auch eine Verschiebung von sehr viel Geld zu Facebook. Denn viele Communitys, Blogs und Foren haben durch Werbebanner versucht die Betriebskosten zu refinanzieren. Diese Werbeeinnahmen fliesen nun nicht mehr in die Taschen privater Betreiber sondern in die Geldbörse von Zuckerberg.

Foren sterben

Keine Schwarzmalerei. Foren sterben wirklich. Auch große die viele Jahre überdauert haben. Mein eigenes Forum ist nur noch online um die vielen alten Beiträge zu erhalten. Traffic aus der Google Suche ist immer noch vorhanden, aber neue Interaktionen gibt es kaum noch. Diese Problematik bestätigen mir auch andere Betreiber. Auch hier hat der Facebook Fluch einen großen Anteil. Nichts geht mehr ohne dieses Superforum. Da Facebook die Onlinezeit der Benutzer aufsaugt können viele Foren auch nur dort noch ihre Nutzer erreichen. Über eigene Facebook Pages bieten sie nun dort ebenfalls ihre Themen an. Neue Beträge werden direkt auf die Facebook Seite gespiegelt, teilweise finden auch nur dort noch die Diskussionen statt. 
Kein Jammern. Dies ist nun mal der Lauf der Zeit. Im freien Wettbewerb im Internet hat das Soziale Netzwerk Nummer EINS nun einmal die Nase vorn und niemand kann es mehr ignorieren, auch wenn es einige Leute versuchen und keinen Account besitzen. Auch das ist ein Teufelskreis für Facebook Verweigerer: Viele Informationen können sie nicht  mehr erreichen die sie vorher in diversen Communitys hatten.

Die Nachteile

Natürlich kann man viele Vorteile bei der Nutzung von FB erkennen, keine Frage, aber die folgenden Punkte kann man aufführen, mir gefallen diese nicht:

  • Facebook kontrolliert was ein Benutzer sieht. Die FB Algorithmen haben die Macht darüber was wir in der Timeline sehen und was nicht. Wir haben nicht die Wahl wie in den Kategorien eines Forums. Vielen Benutzern ist gar nicht bewusst das ihnen Informationen entgehen da der Algorithmus ihnen diese Beiträge vorenthält.
  • Die Kontrolle über gepostete Beiträge ist deutlich geringer als in einem Forum in dem man Moderatoren und den Administrator direkt erreichen kann. Wer bereits einmal versucht hat mit dem Facebook Support ein Problem bzgl. Beiträgen oder Bildern zu lösen der hat erfahren wie faktisch unmöglich das ist.
  • Einmal gepostete Bilder sind dauerhaft auf Facebook, man erhält keine Kontrolle darüber zurück. In den meisten Foren hatte man die Möglichkeit das zu kontrollieren und auch rückwirkend auf Originale gespeicherter Bilder zuzugreifen.
  • Es gibt keine Kontrolle darüber wo eure Beitrage und Bilder noch verwendet werden. Inbesondere wenn Beiträge weiter geeilt werden habt ihr teilweise keine Berechtigungen mehr um dies nachverfolgen zu können.
  • Für Blog Betreiber ist oft wichtig die Herkunft ihrer Benutzer zu kennen, Informationen zu bekommen woher Verlinkungen entstehen. Facebook verschleiert diese Herkunft, es lässt sich nur FB selbst als Quelle ausmachen.  Es ist nicht möglich den Beitrag, die Facebook Page, Gruppe oder den Benutzer auszumachen der uns Traffic verschafft. Schade, dies ist eigentlich ein wichtiger Bestandteil des Internet.
  • Wer persönlich Aufmerksamkeit zu bestimmten Themen über Facebook sucht wird für einen kurzen Moment diese auch bekommen zum Zeitpunkt  wenn der gemachte Post aktuell ist. Eine dauerhafte Präsenz aber wie in Foren gibt es nicht. In Foren bestehen wichtige Themen länger, schon alleine durch die Möglichkeit in Suchmaschinen gefunden werden zu können. Bei Facebook ergibt sich nur ein kurzes Strohfeuer. Sind die Beiträge in der Timeline nach unten gerutscht sind sie praktisch schon nicht mehr existent. Wichtige Updates wie sie bei einem Forum Thread möglich waren erfolgen nie wieder.

VW Passat 3C TDI Gebrauchtwagen

Kann man einen gebrauchten VW Passat 3C TDI kaufen? Worauf muss man ggf. achten?

Oft kommt ja das Fazit am Ende eines Artikels. Hier mache ich es mal anders und stelle das voran. Kurz gesagt: Mit dem Wissen was ich heute habe hätte ich dieses Fahrzeug niemals gekauft. Als Neuwage kann ich nicht genau sagen, aber keinesfalls noch einmal als Gebrauchtwagen. Zu viele Krankheiten und Probleme die dieses Fahrzeug mitbringt. Aber ich möchte auch gleichzeitig darauf hinweisen das dies kein generelles Bild darstellt, je nachdem welche Variante aus welchem Baujahr man kauft sind die Dinge anders. Hier stehen nur meine persönlichen Erfahrungen. Der 3C hat bereits jetzt eine längere Problemzonen Liste als die 3 Fahrzeuge davor zusammen. Ich kann nur sagen, Finger weg von einem solchen Fahrzeug wenn ihr nicht lückenlos über alle Dinge aufgeklärt werden könnt.

Warum eigentlich ein Gebrauchtwagen?

Ich habe nur einmal in meinem Leben einen Neuwagen erworben. Das Geld was man damit in 3-4 Jahren verbrennt ist enorm. Damals waren in 4 Jahren 70% des Neuwertes weg. Und so ganz problemlos und ohne technische Probleme ging es auch beim Neuwagen nicht ab. Danach wechselte ich wieder zur Praxis ehr ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen was auch ein paar Jahre fährt dafür aber weniger Geld verbrennt.  Besonders gut gelang mir das vorher mit einem Passat 3B und einem Passat 3BG. Besonders der Passat 3BG war ein Werkstattkiller, bis auf einen OT Sensor für 90€ hatte dieser über 200.000 km mit mir nur übliche Verschleißteile (Bremsen, …. ) verschlungen. Dieses Auto war sensationell zuverlässig. 

Der besondere Passat 3C

Da ich meinen geliebten 3BG in der Familie weitergeben wollte brauchte ich ein weiteres Fahrzeug. Aufgrund der Zuverlässigkeit meiner beiden vorherigen Passi’s sollte es wieder solch ein Pampers Bomber sein. Nicht weil ich noch viele Kinder zu chauffieren habe sondern weil ich für mein Hobby gern etwas Volumen zum Transport benötige. Ein gutes Angebot fand ich auch irgendwann, ein Fahrzeug von einem Inhaber eines Motorrad Handels. Gepflegt und besonders ausgestattet. Sportline, AHK, Standheizung und vieles weitere. Der Preis ging auch in Ordnung, neue Räder und Bereifung kam noch dazu. Der Passi war im Jahr 2007 gebaut und mit dem 2.0 TDI 170PS Motor ausgestattet. Die besondere Lackierung dazu sehr selten. 

Die Problemzonen

Was mich nun in den nächsten Monaten nach Anschaffung des neuen Passi beschäftigte hat nichts mehr mit der Zuverlässigkeit der Vorgänger Modelle zu tun. Zum Glück war die erste große Sache noch unter Gebrauchtwagen Garantie für mich kostenlos.  Was mich bei den meisten der folgenden Probleme aber am meisten ärgert: Diese Sachen sind keine Seltenen Probleme, wenn man im Internet recherchiert kommt man teilweise drauf das dies ehr die Regel ist und viele andere VW Passat 3C Fahrer die identischen Fehler früher oder später beklagen.

Lenkgetriebe

Die erste Sache kam bereits ein paar Wochen nach Anschaffung zu Tage. Vor allem auf schlechter Strasse zeigte sich ein lautes Poltern an der Vorderachse. Keine kleine Sache offenbarte sich, es waren keine Querlenkergummis oder Buchsen, sondern ein defektes Lenkgetriebe. Im Internet oft beschrieben verschleißt dieses an den Lagern der Spurstangen. Neue Spurstangen bringen nichts. Das Lenkgetriebe komplett muss getauscht werden. Ein enormer Eingriff, die Vorderachse muss praktisch entfernt werden, Kabel freigelegt werden usw. In einer VW Werkstatt werden dafür 2k€ aufgerufen. Diese Sache kostete mich zum Glück nichts, der Händler übernahm es innerhalb der 6 monatigen Gewährleistung.

Die Sache mit den Pumpen

Als der Winter kam und ich das erste mal die Standheizung benutzen wollte versagte diese. Sie sprang nur an wenn man sie auf eine Vorwahlzeit programmierte, ging aber nach 1-2 Minuten wieder aus. Es blieb kalt. Ursache: Die elektrische Umwälzpumpe läuft nicht mehr und muss getauscht werden.  Ein recht preiswertes Ersatzteil, aber der Teufel liegt im Detail, denn bei allen Dingen die man da vorn am Auto tun will muss die Stoßstange ab. Damit man heran kommt. Als ich die Ersatz Pumpe in der Hand hatte wunderte mich auch nicht mehr was da schief läuft. Meiner Meinung nach ist die Pumpe falsch herum eingebaut. Der Rotor der kleinen Pumpe läuft in der Flüssigkeit, aber die Pumpe ist so eingebaut das sich genau dort alles absetzen kann was mit im Kühlwasser schwebt. Diese Problematik kenne ich aus dem Modellbau. Würde man die Pumpe einfach anders herum einbauen können, so würden sich im Rotor keine Dinge ablagern können. Vermutlich müsste man nicht mal eine neue Pumpe kaufen, es würde wohl genügen die alte zu spülen das sie wieder läuft und Umwälzt.
Parallel zur Pumpe der Standheizung war auch aufgefallen das die Scheinwerferreinigung nicht funktioniert.  Dies ist Pflicht und TÜV Relevant bei Xenon! Auch kein besonders teures Ersatzteil, aber auch hier wieder meiner Meinung nach einfach nur falsch positioniert und eingebaut.
Zumindest waren beide Pumpen nun getauscht und die Stoßstange musste nur einmal ab. Das ganze bekam ich auf Kulanz vom Verkäufer noch kostenlos geregelt. Bei VW beide Sachen für 600€ ca.
Update November 2016: Die Umwälzpumpe der Standheizung ist wieder defekt.

Wenn es nicht kühlt

Als der Sommer kam war schwitzen angesagt. Die Klimaautomatik lief zwar, aber so echt frisch wurde es im Passat nicht. Mit noch höheren Außentemperaturen war deutlich das die Climatronic garnicht gegen die Hitze ankämpfen kann. Also Kühlmittel mit Kontrastmittel nachfüllen. Das zeigte dann auch einen undichten Schlauch zwischen Tauscher und Klimakompressor. Das tolle Teil aus mehrfachen Übergängen zwischen Metallrohr und Gummischlauch ist alleine schon nicht günstig. Zeiht man in Betracht das zu ersetzen muss recht viel am Auto herum gebaut werden um das neue hinein zu bekommen. Selbst in der freien Werkstatt eine teure Angelegenheit, bei VW direkt vermutlich irgendwo so 600  – 700 €. Das habe ich mir nicht angetan. Da ich meine Klimaanlage an einer besonderen Stelle äußerst günstig befüllen lassen kann ist das für mich sinnvoller. So kann ich die über 10 Jahre lang befüllen lassen und wäre immer noch günstiger dabei. Solange sie also nicht undichter wird und ich so immer übers Jahr komme….

Die Ansaugbrücke

Von der Geschichte mit der AGR / Ansaugbrücke und Drallklappendingsda kann ich nun technisch nicht viel erklären. Es tauchte irgendwann auf und der Motor ging in den Notlauf. Hauptsächlich bei sehr warmen Wetter. Das ganze ist einfach mechanischer Verschleiß an einem speziellen Bauteil in der Abgas – Turbolader -Ladeluft Strecke. Auch ein Problem welches wohl ehr zum Standard gehört und fast jeden Passat Fahrer früher oder später ereilt. Glücklicherweise kam es etwa zeitgleich mit dem notwendigen Zahnriemenwechsel auf, somit waren hier auch einige notwendige Sachen an Aufwand einsparbar. Die Aktion kostete mich bei meiner Werkstatt des Vertrauens ca. 600,- €. Ja aber natürlich muss auch dazu die Stoßstange runter 🙂 Belohnung: Leistungsverlust aufgehoben. 

Getriebe undicht

Nach der Sache mit dem Zahnriemenwechsel wurde auch festgestellt daß das Getriebe leckt. An der Antriebswelle verliert es Öl. In einer Aktion zur geplanten Wartung wurde das Schaltgetriebe gleich abgedichtet und neu befüllt.  Kostete zu diesem Zeitpunkt ca. 350,- €. Belohnung: Schaltet wieder super flutschig.

Die Hinterachse

Als ich die Sommerreifen begutachtete war ich geschockt. Auf der inneren Lauffläche waren beide Hinterreifen besonders auffällig abgefahren. In Foren bekommt man dazu viele unterschiedliche interessante Tips: Luftdruck, Spur einstellen, Sturz kontrollieren lassen, oder oder oder….. 
Die Werktstatt meines Vertrauens jedoch hatte die echte Diagnose. Man will in der Regel nicht hören wenn einen solche Summen genannt werden, man hätte es gern günstiger, aber die Realität ist nun mal wie sie ist. Die Hinterachse hat ein Verschleiß Problem. Nicht nur beim Passat, auch bei Touran und Golf mit den gleichen Teilen tritt der Effekt auf. Teile und Lager an den hinteren Querlenkern arbeiten sich in die Querlenker ein. Die Spur verstellt sich und ist total daneben, lässt sich nicht mehr ausreichend einstellen. Lösung: Querlenker und Buchsen müssen komplett erneuert werden. Bei meiner freien Werkstatt für 600€ erledigt. Spur neu eingestellt und noch 2 neue Sommerreifen gekauft. Diese zeigen nun nach einer Saison zum Glück keinerlei auffällige Abnutzung mehr…

Rostig

Besonders ärgerlich ist der Zustand das der Passat 3C super gern an der Kennzeichenbeleuchtung rostet. Warum genau, dazu gibt es viele Begründungen. Später wurde die Beleuchtung durch eine andere Lösung ersetzt. Vielleicht hat es damit etwas zu tun. Seitdem ich diese Stelle entdeckt habe und behandelt habe ist das Problem aber nicht schlimmer geworden und noch nicht sichtbar.  Damit könnte ich noch  leben. Nicht leben aber kann ich damit das von einem Tag auf den anderen über den Rücklichtern auf der Klappe sich ebenfalls Blasen bilden. Das zumindest scheint ungewöhnlich und nicht die Regel.

Elektronische Parkbremse

Als die kalte Jahreszeit Ende 2016 begann traf mich das nächste Problem was man so liest. Die Parkbremse versagte. Erst nur durch eine Kontrollampe, dann durch Unfahrbarkeit. Eines Morgens öffnete die Parkbremse nicht mehr und das Fahrzeug lies sich nicht mehr bewegen. Der geholte ADAC Service fackelte nicht lange und demontierte den Stellmotor.
Das Problem war auch dem ADAC Techniker bestens bekannt. Das Plastik Gehäuse des Stellmotors wird undicht und lässt Wasser eindringen, lässt es aber nicht wieder raus. Der Motor wird schwergängig, bis er irgendwann versagt. Der Motor kostet im Teilehandel weniger als 100€. Bei eurem freundlichen VW Menschen zahlt ihr eine Unsumme für zwei Schrauben auf und wieder zu machen…. Die ganze Aktion dauert nur ein paar Minuten. 
Als Anmerkung: Natürlich ist auch möglich das der Bremssattel ebenfalls defekt und schwer gängig ist und sich beide Probleme addieren! 
Wer will kann den/die Stellmotoren sogar einfach wieder gängig machen.

Der Sechskant

In vielen Autos in den Baujahren 2006 bis 2009 wurde ein wirklich fatales Problem eingebaut. Ein kleiner Sechskant welcher unter anderem die Ölpumpe antreibt verschleißt sehr schnell und liefert als Ergebnis einen Motorschaden. Ein kleines Teil für nur 4 €uro. Leider hilts es aber auch nichts einfach nur den Mitnehmer auszutauschen, da auch das Modul in dem er läuft sich entsprechend abnutzt. Sollte das Problem auftreten gibt es keinerlei Anzeichen vorher. Der Öldruck ist schlagartig weg und das ganze kann enorm teuer werden, ein kapitaler Motorschaden ist an der Tagesordnung. Nicht nur der Passat 3C ist betroffen, auch andere Fahrzeuge aus der VAG Gruppe unter anderem auch Audi A4, Seat Alhambra, Skoda Superb, A6, Sharan usw. Will man vorsorgen so gibt es eine Möglichkeit: Expensive aber gut. Die Firma Wild Motoren überarbeitet das Modul und dann ist dieses Problem aus der Welt. Ob ich das tun werde?
Info: Motorschäden durch Ölpumpenantrieb.
Update 21.11.2016: Aktuell liest man vermehrt von Leuten denen gerade aktuell das untergekommen ist. Bei Laufleistungen meist zwischen 160tkm und 200tkm. Der Thread im Motor Talk Forum ist endlos.

To be continued……

Schauen wir mal was noch kommt. Aktuell läuft der TDI zuverlässig und vor allem bin ich bisher von Zickern der Elektronik und er ganzen Sensoren verschont geblieben.

Tabellarisch

Noch einmal eine kleine Aufstellung in Tabellen Form. Die Preise waren oder würden fällig in meiner freien Werkstatt des Vertrauens!

Lenkgetriebe 2000,- €
SRA Pumpe 300,- €
Standheizung Pumpe 300,- €
AGR / Ansaugbrücke 600,- €
Getriebe undicht 350,- €
Hinterachse und Spureinstellung 700,- €
Heckklappe (evtl.) 800,- €
Klimaanlage Schlauch 450,- €
Stellmotor elek. Parkbremse 400,- €

Bilder

Jeti DC-24 Unboxing Fotos

Ich möchte jetzt zur Jeti DC-24 keinen Testbericht oder ähnliches schreiben, dazu habe ich momentan keine Zeit und auch noch keine Erfahrung mit der Anlage. Aber ich möchte euch die Bilder nicht vorenthalten.

Nadir Aufnahme – DJI Osmo – Dronepan

Little Planet Panorama
Little Planet Panorama

Mit dem DJI Osmo Gimbal und der Dronepan App kann man prima 360 Grad Panorama Aufnahmen erstellen. Wäre da nicht das kniffelige Thema des Nadir Fotos. Die Aufnahme der Foto Serie für die Panorama Aufnahmen wird in der Regel auf einem Stativ erfolgen, doch wenn man dieses entfernt um den Fußboden aufzunehmen, wie findet man die perfekte Position wieder?

In einigen ersten Aufnahmen hatte ich mich mit einem Trick aus dem Internet beholfen. Hier wurde vor dem Entfernen des Stativs eine Markierung über die Kamera gehangen. Dazu reichte eine Briefklammer oder ein anderer Gegenstand. In passenden Räumlichkeiten war das einfach und ausreichend. Aber es hatte grundlegende Problematiken.

  1. Die Variante war nicht genau genug. Es gab noch zu viel Spielraum für die Kamera. Geringe Abweichungen machen den Nadir Shot unbrauchbar oder das Ergebnis enthält deutliche Fehler
  2. In hohen oder großen Räumen hat man gar keine Möglichkeit etwas hängend an der Decke zu befestigen.
  3. Man benötigte Zubehör wie eine Leiter usw, das einrichten war zu zeitintensiv.

Laser Tool

Um die Kamera Position per Laser zu markieren suchte ich nach passenden Bauteilen. Normale Laserpointer waren nicht brauchbar, da sie nur bei dauerhafter Betätigung des Tasters an sind. Es waren Laser notwendig die mit einem permanenten AN/AUS Schalter versehen waren. Zudem mussten diese irgendwie auf ein Stativ zu befestigen sein. Nach einigen Recherchen im Internet fand ich sehr gebräuchliche Hardware. Auch die Stative sollten simpel zu benutzen sein, aber so das man den Laser praktisch in allen Richtungen flexibel einrichten kann.

Laser Markierungs Tool
Laser Markierungs Tool

Die Lasermarkierung

Meine persönliche Lösung baute ich mir dann selbst und begann mit der Lasermarkierung. Anfangs lag meine Theorie darin die Kamera aus genau 90 Grad per Laser zu markieren und nach entfernen des Stativs die Kamera wieder in diese Position zu bekommen. Die Theorie funktionierte auch, aber man stand sich regelmäßig selber im Weg, und teilweise im Laserstrahl. Zudem war es manchmal echt schwer die Laser in 90 Grad positionieren zu können.
Später vereinfachte ich die Positionierung aber und verbesserte das Ergebnis sogar. Ich stellte die Laser dann einfach so auf das ich die Punkte zur Markierung auf der Kamera an die selbe Position ausrichtete, so das sich die Laser Punkte auf der Kamera direkt überlappten! Nach dem entfernen des Stativs ist es dann möglich die Kamera auf exakt diesen Punkt wieder auszurichten und den perfekten Nadir Shot zu machen. Da man die Kamera wieder exakt so positioniert das sich beide Laserpunkte wieder überdecken schätze ich die Genauigkeit dieser Positionierung auf ca. 1 cm.  Das liefert das optimale Ergebnis!

Beispiel Aufnahmen

Artikel

Die Laserpointer und das Stativ könnt ihr preisgünstig bei Amazon kaufen. Die Schelle ist handelsüblich aus dem Baumarkt, ihr findet sie bei Zubehör für Heizungs Kupferrohre.

Hama Stativ: http://amzn.to/2dLo0Ur
Laserpointer: http://amzn.to/2eghKqp

Meine Probleme mit FUTABA FASSTest

8 lange Jahre bin ich mit Futaba und dem FASST System unterwegs. 8 lange Jahre die überzeugt haben und ein starkes Sicherheitsgefühl hinterlassen haben. Nicht ohne Grund hat sich Futaba mit dem FASST System einen guten Ruf erarbeitet und Modellpiloten weltweit dazu überzeugt einen Umstieg vom alten 35MHz System in die neue 2,4GHz Welt zu wagen. Ich war dabei, anfangs mit einer Futaba FX-30, später auch mit einer kleinen FF-7 als Zweit- und Schülersender. Jahre ohne Funk Probleme, ohne Aussetzer, Failsafe, Abstürze, Störungen, Kanal-Doppelbelegungen oder Probleme. Doch plötzlich hat sich etwas verändert…. Ich möchte dies hier dokumentieren und meine Beobachtungen erklären.

(Wer mit diskutieren möchte kann dies im Forum von jet-hangar.de tun.)

Das Problem kommt mit Futaba FASSTest ins Haus

Im Frühjahr 2013 kaufte ich mir eine FX-32 und gab meine FX-30 weg. Die neuen Funktionen und die eingeführte Telemetrie animierten mich dazu. Doch ich hatte es nicht eilig alle möglichen Modellflugzeuge umzurüsten, und so dauerte es einige Zeit ehe die neue Technik wirklich eingesetzt wurde.
Als erstes kam in meinen 4 Meter Discus Segler ein R8007SB Empfänger mit einem Vario Sensor. Da ich diesen nur mit Schlepper in die Luft bekomme war der Einsatz der neuen Technik nur recht selten. Es gab ein paar Momente in denen etwas nicht so war wie es sollte, heute muss ich sagen war ich durch die jahrelange Verlässlichkeit von FASST abgelenkt und zog es nicht in Betracht das hier ein Problem sein könnte. Erst im Jahr 2016 wurde das ganze konkreter.
Nach dem was ich bis jetzt analysiert habe wurde die Problematik sichtbar durch zwei Fakten:

  1. Mit einem R7018SB Empfänger für ein  Jet Modell beginnt auch bei mit die intensive Nutzung der neueren FASSTest Technik
  2. Mit einem Firmware Upgrade für die FX-32 (1.4) wird auch am FASST Protokoll eine Änderung durchgeführt

Somit ändert sich im Frühjahr 2016 einiges und die Geschichte beginnt.

Empfangsprobleme kommen auf den Tisch

moto-g4-plus-kamera-beispiel-bild-6Der erste Hinweis auf ein Problem mit dem FASSTest System kommt am Tag des Erstfluges unserer J10 auf den Tisch. Im zweiten Flug! Nach einem ganz simplen Platz Überflug geht die Turbine plötzlich in den Leerlauf (Failsafe Position), die Maschine fliegt gerade weiter (Hold). Nach 5-6 Sekunden aber reagiert die Maschine wieder und wir fliegen normal weiter.  Nach diesem Zwischenfall waren wir uns damals nicht sicher was das für ein Problem war, hier kamen auch andere Fakten noch hinzu, zum Beispiel das mein Sohn zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle mit dem Schülersender über das Modell hatte. Zudem das Wetter und Wind, wir waren nicht sicher ob wir den „Leerlauf“ korrekt gehört haben. Und während der Phase habe ich vom Schüler auf meinen Lehrersender zurück geschaltet. Zu dem Zeitpunkt lief kein Telemetrie Log der etwas hätte beweisen können.
Nach Kontrolle damals konnten wir nichts finden, für mich galt das Argument einer Antennen Abschattung. Die Antennen waren nicht optimal verlegt und das korrigierte ich. Was blieb war ein komisches Gefühl. Bei weiteren Flügen gab es keine nennenswerten Probleme die klar auf der Hand lagen. Später aber auf einem Flugtag hatte ich wieder die Einbildung das es zu einem deutlich merkbaren Failsafe gekommen sei. Das Gefühl verschlechterte sich. Ich veränderte abermals die Anordnung der Antennen, begann mich aber auch mit dem Log der Telemetrie zu beschäftigen. Ich setzte eine entsprechend große SD Karte in der FX32 ein und aktivierte die Log Funktion mit dem Timer. Somit hatte ich seitdem jeweils Aufzeichnungen der Telemetrie, die ja auch die Empfangsstärke beinhalten. In den ersten Logs die ich kontrollierte fand ich erst mal nichts ungewöhnliches und keine konkreten Hinweise.

Kapitel 2 – Jetzt auch FASST

vampire-staffelIm August 2016 änderte sich die Situation schlagartig. Sommerfest im Verein. Unzählige Modellpiloten auf dem Flugplatz. Es war nicht der erste Flug an diesem Tag für den Impeller Jet, aber es sollte der letzte werden. Aus heiterem Himmel hatte ich plötzlich Probleme mit dem Futaba FASST System in dem Flieger (R617FS) und konnte nicht fliegen da die Servos nur ruckartig auf Befehle reagierten. Da das Problem kurz darauf aber auch wieder verschwunden war startete ich trotzdem. Ich weis, sowas tut man nicht! Die Strafe kam prompt: nach ca. 2 Minuten Flug kam das Problem zurück und erst kurzen Aussetzern folgte ein kompletter Ausfall der Steuerung der mich den Flieger kostete.
Bei Untersuchung nach dem Crash entnahmen wir die wichtigen Komponenten und bauten gleich vor Ort das RC System wieder auf. Symptom: Die Empfänger LED am R617FS blinkte wie wild grün und rot, blieb manchmal für mehrer Sekunden auf rot. Teilweise war dann das Problem wieder einmal ganz verschwunden, dann wieder da. Bereits hier fällt auf das die Problematik mehr oder weniger groß ist je nachdem ob ich mein Smartphone in der Nähe habe  oder nicht.
An diesem Tag wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt durch die folgende Tatsache: Ich argumentierte mit einem defekten BEC System an diesem Flugzeug, da bei einem weiterem Test mit einem 4 Zellen NC Akku direkt am Empfänger das Problem nicht auftrat.
So ist das wenn man einem System über die Jahre blind vertraut hat, man kommt nicht auf die Idee daran zu zweifeln. Obwohl spätestens jetzt total klar war das hier ein Problem existiert mit dem Fernsteuersystem, suchte ich immer noch an einer anderen Stelle.

Der große Blackout

Im September entging ich nur kurz einer Katastrophe. Die J10 steht vollgetankt und mit 2 Liter Smokeöl versehen am Start. Ich schiebe den Hebel nach vorn und starte. Die endlose Power treibt den Flieger fast senkrecht in die Luft. Auf großer Höhe drossele ich die Turbine und gehe in den horizontalen Flug. Blackout. Turbine auf Leerlauf. Keine Kontrolle mehr. Die Maschine dreht nach rechts ab und fällt langsam, wird immer langsamer. Endlose Zeit vergeht. Die Maschine rollt weiter geht fast senkrecht nach unten. Plötzlich tourt die Turbine wieder auf, die Kontrolle ist wieder da. Ich schreie „Störung“ über den Platz und fliege zum Gegenanflug. Auf den kurzen Weg dorthin fühlbar mehrere Aussetzer, die Maschine steuert sich träge und merkwürdig. Gegenanflug, träge. Queranflug, Kurve, alles normal, Anflug, sicher aufsetzen, aber viel zu hektisch und zu schnell. Gerettet…..

Analyse

Das Vertrauen ist weg. Es ist sicher: Vorerst bleibt alles am Boden. Ich recherchiere im Netz nach Erklärungen, Hintergründen, lese viel. Und beginne verschiedene Tests um mir das Problem zu erklären.  Befasse mich mit der Telemetrie und den LOGs und komme somit zum Nachweis meines Blackout:

13-sec-failsafe-fasstestGanze 13 Sekunden hat der Failsafe gedauert. 13 Sekunden Ewigkeit, Hilflosigkeit ohne Kontrolle. Die Maschine war währenddessen nicht weit weg, vielleicht 120 – 150 Meter.  Ich bin kein Fachmann und kann nicht wie ein Entwickler solcher Systeme mit Fachwissen um mich werfen. Diese Statistik erkläre ich mir aber simpel. Der erste Datenwert in der Telemetrie ist die Zeit seid Beginn der Übertragung in Millisekunden, zu dem der Log Eintrag empfangen wird. Berechnet man die Differenz zwischen diesen Zeitstempeln erkennt man wenn zwischen Übertragungen längere Pausen vorkommen. Der erste große Peak hier dauerte über 13000ms . Mein Failsafe über 13 Sekunden! Schaut man sich die Log Werte für die Empfangsstärke an, die mit den Werten 0-3 dargestellt werden, so findet man diesen Ausfall nicht. Erst mit der dahinterliegenden Zeitbasis wird der Ausfall wirklich sichtbar! Die danach folgenden Peaks sind die Aussetzer von 2-3 Sekunden die ich im Gegenanflug registriert habe.
Eine simple Grafik, für mich der Beweis!

Reproduktion

Im weiteren Verlauf habe ich mich weiter eingelesen in die aktuelle Technik rund um die Protokolle FASST, FASSTest, Firmwareupdates, Telemetrie und anderes. Es wurde mir klar das „mein System“ sich stören lässt. Von anderen Sendern? Von WLAN, Richtfunk? Zum Zeitpunkt meines Vampire Absturzes flogen 5 weitere Modelle und andere Anlagen waren sicher ebenfalls in Betrieb. Zum Zeitpunkt des Blackout meiner J10 war ich alleine unterwegs. Aber unser Flugplatz hat ein WLAN Netzwerk für die Webcam und einen WLAN Hotspot. Sollte es möglich sein das sich mein FASST System so simpel stören lässt? Das war über Jahre undenkbar.

Proof of Concept: R617FS – FASST

Ich bin schockiert. Nachdem ich anfangs nicht klar zu einem Status gekommen bin mit dem ich die Aussetzer mit dem R617 Empfänger nachvollziehen konnte war es nach Recherche und Überlegung viel zu einfach.

Es reichte aus in meinem Wohnzimmer Sender und Empfänger zu positionieren. Um das Problem sichtbar zu machen musste ich dann meinem WLAN nur dazu bringen aktiv zu werden und viel Daten zu übertragen, hier eine Videodatei vom Notebook auf meine NAS.

Solange die Übertragung lief blinkte der Empfänger rot und hatte Aussetzer bis zu mehreren Sekunden. Wichtig: Ein zweiter parallel aktivierter Empfänger blinkte in absolut identischer Weise. Somit war jetzt klar das das Problem nicht der Empfänger sein kann, sondern vom Sender produziert wird.
Ein weiterer Test wurde hinzugezogen: Ich brachte meine alte FF-7 Anlage zur selben Position mit in Betrieb und war erstaunt. Diese Kombination aus FF-7 und R617FS lies sich nicht beeindrucken und funktioniert störungsfrei! Das Bild beider Systeme nebeneinander: Links: FX-32 / Rechts: FF7.

Ist meine FX-32 defekt? Meine FX-32 ist nicht defekt, den Beweis liefere ich am Ende dieses Artikels. Bisher kannte ich zwei Probleme: Aussetzer mit meinem neuen FASSTest Empfänger und Aussetzer mit einem über die Jahre verlässlichen FASST System. Mit meinem Sender! Es folgte der zweite Proof:

Proof of Concept: R7018SB

Das folgende Video zeigt das selbe Verhalten in der Kombination FX-32 und FASSTest R7018SB. Wichtig: Es ist weder mein Sender, noch mein Empfänger, noch mein Wohnort. Diesen Test führte ein anderer User für mich nach Vorgabe aus und nach Erklärung meiner Rahmenbedingungen war es auch hier brutal einfach möglich durch die reine Übertragung von Daten über das WLAN im Haus die Kommunikation von FASSTest zu stören. Daten übertragen vom Smartphone, die Link LED beginnt rot zu blinken:

Die Ursache

Die folgende Erkenntnis setzte sich mühsam in mehreren Iterationen zusammen. Ich habe kein teures Equipment um Messreihen aufzubauen, ich habe dies aus den durchgeführten Tests zusammengereimt und daraus ergeben sich logische Fakten. Das Problem schleust sich ins Futaba System ein mit Einführung der Norm EN300-328 Version 1.8.1 . Wer möchte kann sich ein paar Details dazu im Futaba Forum ansehen. Hier seht ihr auch welche Sender ab welcher Firmware Version dieser Norm folgen: Futaba Forum ETSI V1.81

Das primäre Problem ist meiner Meinung nach darin begründet das der Sender erst sendet wenn er vorher in seine Frequenz hineingehört hat und feststellt das dort nichts anderes ist. Bei FASST nennt man diese Anpassung LBT (listen before transmit). Bei der FX-32 kommt dieses Protokoll ab Firmware 1.4 zum Einsatz mit dem FASST Protokoll. Bei den anderen Empfängern mit FASSTest ist es fester Bestandteil der Produkte, die Firmware hat keinen Einfluss.

Lässt sich das neue Futaba System so leicht aus dem Tritt bringen? Verweigert es einfach zu senden weil es meint dort wäre noch etwas anderes im Weg. Genau dies habe ich mir hier bewiesen. Ich mag es nicht glauben, aber die Fakten lassen kein anderes Resultat zu.

Fazit

Es fehlt noch ein abschließender Test. Ich habe meine FX-32 als einer der ersten Kunden in Deutschland bekommen, noch mit Firmware 1.0. Auch wenn der Finger erhoben wird das man gegen Strafe zu unterlassen hat die Firmware unter 1.4 downzugraden, das ist mir egal. Ich habe die Version 1.3 auf meine Anlage geflasht und meine Tests durchgeführt. Mit der Firmware ohne LBT war es nicht möglich das FASST System wie vorher zu beeindrucken. Doch für FASSTest ist das nicht möglich. Der oben gezeigte Test mit R7018SB wurde mit einer FX-32 und Firmware 1.2 durchgeführt. Will man eine stabile Übertragung haben so bleibt nur eine Firmware kleiner 1.4 zu benutzen und auch die neueren Empfänger in den FASST Multi Modus umzuschalten.
Das Vertrauen ist zerstört. Über Jahre hat sich so eine starke Vertrauensbasis auf FASST aufgebaut das ich Anfangs es überhaupt nicht für möglich hielt das ich hier ein Problem habe. Ungewolltes Ausklinken beim Seglerschlepp (Failsafe programmiert) zeigen mir jetzt ein anderes Bild, es war gar nicht die Kupplung? Viele andere Hinweise auf diese Problematik stehen nun in einem anderen Licht. Ich war geblendet von der jahrelangen Problemlosigkeit. Eventuell geht sogar ein weiterer Modell Verlust in diesem Jahr auf das Konto FASST LBT.
Ich bin jetzt mutig, FASST hat über die Jahre bewiesen wie perfekt es funktioniert, mit der alten Firmware und den Systemen auf FASST Protokoll kann ich kurzzeitig leben. Doch es macht keinesfalls glücklich.
Wieso fällt das Problem nicht häufiger auf, wieso gibt es keine weiteren Berichte dazu? Es gibt vereinzelte Hinweise darauf, auch auf das flackern der LED bei FASST. Doch wieviele Anwender haben wirklich ihre Firmware gegen die neuere ausgetauscht. Wie viele nutzen wirklich intensiv FASSTest? Wann kommt die Konstellation zueinander die die Störungen hervor ruft. Welcher Modellflugplatz besitzt ein eigenes WLAN?
Wer ist daran Schuld? Futaba? Auch wenn sich das Problem hier bei Futaba zeigt, so sind für alle neuen Systeme, ganz gleich ob Hott, Jeti, Spektrum, Multiplex, ab dem 1.1.2015 die selben Voraussetzungen vorgeschrieben. Sie müssen konform mit der neuen Norm senden. Kann das Problem auch andere Hersteller betreffen die der neuen Norm entsprechend ihre Protokolle entwickeln. Oder hat ausgerechnet Futaba, der Vorreiter der 2,4GHz Systeme, einen simplen Bug in seinen Produkten?

Sind die Test repräsentativ? Sicher nicht, Experten schreien jetzt sicher nach einem „Labor“. Nun aber ich gebe zu bedenken, die Tests liefen nicht unter realen Bedingungen auf dem Modellflugplatz bei denen das Modell mehrere 100 Meter weit weg sein kann, noch waren weitere Modellflieger anwesend. Speziell bei meinen Tests war das Umfeld viel optimaler. Es war nur mein WLAN anwesend, Sender und Empfänger waren nur wenige Meter entfernt im selben Raum. Wo würde man ehr Probleme erwarten?

An dieser Stelle enden meine Ausführungen denn ich bin zu wenig Entwickler, Spezialist, Funktechniker oder Elektroniker um das fachlich erklären zu können. Ich habe nur meine Beobachtungen und Tests und die dabei gesammelten Fakten hier wiedergegeben. Ich verzichte bewusst darauf diesen Beitrag in einem Forum zu veröffentlichen wo er nicht unter meiner Kontrolle bleibt und dann von Moderatoren oder Futaba Befürwortern tot gelegt wird.

Wer mit diskutieren möchte kann dies im Forum von jet-hangar.de tun.

 

 

 

PACE – Mein Review

Meine Erfahrungen mit dem PACE Car Link und die Verbindungsprobleme… Bereits vor einigen Monaten war mir das PACE Projekt ins Auge gefallen und die Funktionen die beschrieben wurden fand ich wirklich gut. Also unterstützte ich das Projekt auf kickstarter.com und beteiligte mich sofort am ersten Tag.
Nun geht es langsam los, mit ein wenig Verspätung bekam ich auch mittlerweile mein PACE Paket mit dem Pace Link One zugeschickt. Allerdings habe ich ihn nicht gleich ausgepackt, denn bisher fehlt noch die Android App. Diese ist in eine Beta Phase gestartet und noch nicht für jedermann verfügbar. Also warten wir noch etwas ab. Bald gehts los.

pace-car-1 pace-car-2

Update 10.10.2016

Da ich nicht gerade geduldig bin habe ich vor einigen Tagen die Pace App auf mein iPad installiert und eingerichtet. Interessant war die einfache Verbindung zwischen Adapter und iPad. Wenn die App dazu auffordert muss man nur kurz auf den Pace Link drücken, fertig ist die Verbindung. Was ich bisher gesehen habe funktioniert das wirklich echt prima. Das iPad ist zwar ungeeignet für den täglichen Gebrauch, war aber zum rumspielen jetzt gar nicht schlecht. Ich warte mit voller Sehnsucht auf die Android App. Das Fahrtenbuch ist grandios.

pace-ipad
Pace iPad

Updates

pace-android
Pace Android

06.11.2016: Das war dann mal eine gute Nachricht. Nun ist die Pace App auch für Android verfügbar. Also gleich mal installiert. Sehr cool ist: Nach dem erstmaligen Anmelden sind auch bereits die Fahrten sofort verfügbar die ich auf dem iPad aufgezeichnet hatte. Sie werden also über den Account synchronisiert wenn man mehrere Geräte hat. 

Leider ist es mir bisher nicht gelungen meinen Pace Link mit dem Android Gerät zu verbinden. Beim Drücken auf den Pace Adapter erscheint zwar für einen kurzen Moment die „Verbindung wird hergestellt“ Meldung, aber erfolgreich ist dies nicht. Fantastisch: Der Support von Pace Telematics hat in 2 Minuten geantwortet! Gebracht hat das leider nichts, bisher ist die Verbindungsproblematik noch nicht gelöst und das ganze noch Wertlos.

12.12.2016: Auch mit der App Version 1.1.0 immer noch das gleiche. Keine Verbindung. Mittlerweile haben wir auch andere Android Smartphones getestet mit identischem Problem, keine Verbindung herstellbar.

01.01.2017: Es gab nun mittlerweile einige Updates für die Android App. Aber auch mit der letzten Version keine Verbesserung. Keine Verbindung und das ganze nicht nutzbar. auch der Support antwortet nun mittlerweile nicht mehr auf mein Ticket. Dabei hätte ich vielleicht helfen können, kenne ich mich doch selber gut mit Android Debugging, Logcat und ADB aus. Schade, ich glaube das wird nichts mehr. 

28.01.2017: Es gab eine neue Version der Android App. Also heute mal wieder den Pace Link rausgekramt und voller Hoffnung probiert. Resultat: Der Pace Link verbindet nicht. Der Support hat wohl auch aufgegeben, denn man antwortet mittlerweile auf meine Anfragen auch nicht mehr.

Und es verbindet sich doch

Am 1. März 2017 bekam mein Moto G4 Plus ein Update auf Android 7. Ich kam erst gar nicht auf die Idee es zu versuchen. Innerlich hatte ich den Pace Link  schon fast verkauft. Doch dann wurde im Smartphone Forum generell über Bluetooth des Smartphone nach dem Android Update diskutiert und plötzlich war sie da, die Idee die zwei es noch einmal miteinander versuchen zu lassen. Und siehe da…… Es geht. Also schnell eine Runde gedreht und ein paar Screenshots produziert fürs erste. Nun kann der eigentliche Langzeittest endlich beginnen.

10 Tage Feedback

In den letzten Tagen ergab es sich das ich doch recht häufig unterwegs war und Pace auch was tun konnte. Leider war noch keine lange Fahrt dabei, das kommt aber irgendwann sicher noch. Die letzten 10 Tage waren aber schon gut da ich insgesamt recht viele Fahrten gemacht habe die auch interessant waren, mit Zwischenhalten, mit Unterbrechungen, kurze Stücken, der pure Alltagstest also. Es waren keine geschäftlichen Wege dabei, also läuft im Fahrtenbuch hier aktuell alles unter Privat. Die Pace App hat die Tage gezeigt das sie prima funktioniert. Ich hatte keine Abstürze der Android App zu verzeichnen und auch die Aufzeichnungen waren alle ohne Fehler. Am Anfang schaut man noch ab und zu mal auf die App im Drivemode, aber das ist ja nur etwas Eyecandy. Später habe ich die App gar nicht mehr wirklich beachtet. Mit Beginn der Fahrt erschien das Pace Symbol in der Taskleiste und verschwand wieder wenn man das Auto abstellte. Die App macht auch unbemerkt im Hintergrund alles was notwendig ist. Da ich mein Smartphone mit Waze auch als Navi benutze ist als Anzeige in der Regel sowieso die Navi App im Vordergrund. Und meine zweite App im Auto ist immer Spotify. Auch damit kein Problem, denn neben den Bluetooth Link von Pace besteht auch immer eine Verbindung zum Bluetooth Audio des Fahrzeugs für die Musik. 
Nach den anfänglichen Problemen mit der Verbindung kann man also sagen: Was lange währt wird gut…. So ist das jetzt also eine echte Kaufempfehlung. Ich bin gespannt wie der Dauertest ausfallen wird.

Und noch eine Anmerkung zur Fehlerdiagnose. Da mein Auto keinerlei Fehler gespeichert hat kann ich dazu keine Aussage treffen, und das ist ja auch etwas was man ehr nicht will. Aber zur Diagnose und ggf. auch um mal etwas zu programmieren sind Systeme wie zum Bsp. OBD11 einfach besser geeignet! 

Firmware Update April 2017

Firmware Update

Am 4. April bin ich etwas erschrocken. Nachdem das letzte App Update die Verbindung zwischen App und Link mal wieder gestört hat forderte die App plötzlich meine Aufmerksamkeit ein und zeigte einen Firmware Update für den Pace Link an.  Da ich gerade die notwendige Zeit hatte: Update gestartet. Nun kam der Schreck, nach ein paar Sekunden als das Update lief beendete sich die App (Absturz?). Danach wurde der Pace Link nicht mehr verbunden. Ich dachte eigentlich das wars gewesen. Auch ein neues Einstecken des Link in den OBD Anschluss brachte keine neuen Erkenntnisse. Die Lösung fand ich dann aber, ich habe über App Info die Pace App mit „Beenden erzwingen“ gekillt. Danach neu gestartet. Dann war wieder ein Verbindung möglich und im zweiten Versuch war nun auch das Update bis zum Ende gelaufen.

Nun steht der längere Test noch aus, aber seitdem steht die Verbindung nun wieder stabil zwischen App und Link. Und gefühlt würde ich meinen kommt die Verbindung auch viel schneller zu Stande. Also beobachten wir das mal weiter, ich gehe auf die 3.000km mit Pace zu.

Update: Nach einem weiteren Update der Android App ist das System nun wieder unbrauchbar. Es erfolgt keine automatische Verbindung mehr zwischen App und Pace Link wenn das Auto mal einen Tag abgestellt wurde. Nur das Killen der App oder teilweise der Neustart des Smartphones lassen mal wieder kurzfristig eine Verbindung zu. Irgendwie eine endlose Geschichte, so ist Pace aktuell mal wieder nicht zu gebrauchen.

Screenshots Android App

Screenshots Cockpit

Ein paar Screenshots aus dem Pace Cockpit

App

PACE Car
PACE Car
Preis: Kostenlos
PACE Car
PACE Car
Preis: Kostenlos

Forum

Diskutiert mit zu Pace in unserem Forum Thema zum Pace Review.

Webmin SysStats vServer Monitoring

Ihr betreibt einen eigenen Linux vServer (oder auch Dedizierter Server) und möchtet wissen was so auf euren System läuft oder auch nicht. Eventuell habt ihr gar Performance Probleme und sucht nach der Ursache? Mit der Kombination aus Webmin und dem Modul Historic System Statistics könnt ihr einen Blick unter die Haube werfen!
Die folgende Anleitung gilt für Debian Linux, ist aber mit einfachen Modifikationen auch für viele andere Distributionen gültig. Ich erkläre nicht die Nutzung von SSH und Konsole, das solltet ihr als Linux Server Besitzer aus dem FF beherrschen.

Webmin installieren

Als erstes benötigen wir Webmin auf dem System installiert, eine Verwaltungssoftware für Linux die ihr später via Browser bedienen könnt. Sie steht euch später an Port 10000 eures Servers zur Verfügung.
Als erstes ein paar Pakete installieren die für Webmin benötigt werden:

# apt-get install perl libnet-ssleay-perl openssl libauthen-pam-perl libpam-runtime libio-pty-perl apt-show-versions python

Danach downloaden und installieren wir Webmin (Aktuelle Version evtl. auf der Projekt Homepage nachschlagen) :

# wget http://prdownloads.sourceforge.net/webadmin/webmin_1.810_all.deb
# dpkg --install webmin_1.810_all.deb

Nun könnt ihr euch unter eurem Server Hostnamen:10000 einloggen!

SysStats installieren

Das Modul SysStats (Webminstats) benötigt noch die folgenden Pakete zur Funktion die ihr installieren müsst:

# apt-get install librrds-perl rrdtool

Danach könnt ihr die aktuelle SysStats Version auf SourceForge.net herunterladen, aktuell 2.14. Für die direkte Installation in Webmin benötigt ihr die .tgz Variante:

http://webminstats.sourceforge.net/

Um das Modul zu installieren in Webmin einloggen, und unter den Punkt Webmin > Webmin Konfiguration > Webmin Modules die Datei installieren.
Während der Installation erscheint ggf. bei verschiedenen Webminstats Modulen ein Hinweis daß das Modul deaktiviert bleibt. Dies ist kein schwerwiegendes Problem und normal da nicht alle Software installiert sein wird die statistisch erfasst werden könnte.
Nach der Installation dauert es ein paar Minuten bis Webminstats Daten sammeln kann um Statistiken anzuzeigen.

Statistiken

Ihr habt nun Zugriff auf eine Vielzahl von Statistiken eures Servers. Ihr findet Webminstats jetzt unter dem Punkt System > Historic System Statistics.

Webminstats daten
Webminstats daten

Besonders interessant für euch werden zu Beginn die vier Daten sein:

  • CPU  – Statistik über die Prozessor Nutzung. Wichtiger als load!
  • Disk – Festplatten Ausnutzung
  • Load  – Gesamte Systemlast (Linux load)
  • Memory – Speicher Nutzung

Beispiel Statistiken

Nur ein paar Beispiel Statistiken (Tägliche Ansicht)

Automatische Warnungen

Neben der reinen Analyse der Statistiken ist es mit Webminstats auch möglich automatisiert Warnungen ausgeben zu lassen. So ist es zum  Beispiel möglich automatisiert Warnungen per Mail versenden zu lassen wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden.  Dazu findet ihr auf dem Webminstats Hauptmenu den Abschnitt module actions.
Die folgende Action zum Beispiel im Modul mailq erzeugt eine Warnung sobald mehr als 50 Mails in der Mail Warteschlange auf Versand warten.

webminstats-action-mailq

Hier könnt ihr euch austoben, was davon für euch ggf. sinnvoll ist bleibt eurer Phantasie und euren Wünschen überlassen.

CPU Auslastung

Im besonderen bei vServern ist es äußerst interessant auf die CPU Auslastung zu schauen. Wer das Problem kennt das ein ansonsten kaum ausgelasteter Virtueller Server ab und zu kaum reagiert und es dafür keinen Grund zu geben scheint, der kann hier ggf. fündig werden. Es hilft zwar unter Umständen auch an der Konsole einen Blick auf # top zu werfen, aber dies ist natürlich nicht historisch und nachträglich nicht mehr feststellbar.
In der Statistik lohnt es sich besonders auf die gelben Werte zu schauen, diese stehen für IOWAIT, als den Fall das die virtuelle Maschine auf IO Vorgänge wartet (RAM Zugriff, HDD Zugriff, Netzwerk usw.). Ein erhöhter IOWAIT Wert zeigt in der Regel dass das Hostsystem aus- bzw. überlastet ist und euer vServer somit verlangsamt ist. Die folgenden beiden Statistik Beispiele zeigen ein Beispiel für ein Überlastetes und ein normal funktionierendes System.

Normale Auslastung Webmin Sysstats
Normale Auslastung

System überlastet - IOWAIT - Webmin Sysstats
System überlastet – IOWAIT

In der rechten Statistik ist eine Unterbrechung sichtbar (weiß). Obwohl der Server nicht Offline war, war die Auslastung des Systems so groß das die Statistik in diesem Abschnitt nicht aktualisiert werden konnte. Die grünen Spitzen sind normalse CPU Aktivitäten, der erste längere Peak zum Bsp. ein Full Backup des Systems, diese gelten als normal. Problematisch sind die Bereiche in denen ein gelber Balken auftaucht > IOWAIT.

Allgemein

Der Artikel ist hier zwar vServer lastig beschrieben, das ganze kann aber genau so gut auf dedizierten Maschinen eingesetzt werden! Es liefert die gleichen Einblicke!

Warnung: Webmin und Plesk: Wer Webmin benutzen möchte und ein Controlpanel wie Plesk o.ä. einsetzt der sei hiermit gewarnt. Webmin besitzt vielseitige Konfigurationsmöglichkeiten für Linux. Lasst die Finger davon und überlasst dies eurer Controlpanel Software!

GRDE Solar PowerBank Wasserdicht

Eine GRDE Powerbank wurde meine neue da meine alte irgendwo verloren gegangen ist. Auf der Suche nach Ersatz bin ich auf diese gestoßen und die angegebenen Parameter machten Lust drauf diese zu bestellen und zu testen.

Innere Werte

Die folgenden Angaben erhält man zur Powerbank aus der Artikelbeschreibung:

  • Batterietyp : Li-Polymer-Akku
  • Solarpanelenergie : Einkristall 1.5W
  • Material: ABS + PC + Silikon
  • Kapazität: 10.000mAh
  • Eingang: DC 5V / 1,0A
  • Ausgang: DC 5V / 1A DC 5V / 2,1A
  • Ladezeit : 12h
  • Produktgröße: 138.5*75*18.5mm
  • Produktgewicht: 261g

Funktion

Der Powerbank liegt zwar ein kleines Manual bei, aber so richtig geht daraus nicht hervor wie man sie bedient, insbesondere die Taschenlampe. Zudem war ich etwas erschrocken als mir beim Öffnen der Verpackung die LEDs bereits entgegen blinkten. Das war aber nach Prüfung kein Fehler sondern einfach die Tatsache dass das Solarpanel sofort damit begann den Akku zu laden.
In der Regel benötigt man keine Bedienungskentnisse der Powerbank. So einfach ist es:

  • Ladekabel anstecken: Die Powerbank wird geladen
  • Handy oder ähnliches anstecken: Das Gerät wird geladen
  • In die Sonne legen: Solarladen wird durchgeführt
  • Taster Funktionen:
    • Kurz drücken: Ladezustand des Akku wird angezeigt
    • Lange drücken: Taschenlampe an
    • Noch einmal kurz drücken: Taschenlampe in Stroboskop Modus
    • Noch einmal lange drücken: Taschenlampe aus
  • LEDs:
    • Indikator blinkt: Wird geladen
    • Indikator leuchtet dauerhaft: Voll geladen.

Meine Meinung

Cooles Gadget. Die Powerbank ist recht schwer, aber wenn sie wirklich 10.000 mAh Kapazität hat dann hat auch der Akku ein entsprechendes Gewicht, das geht nun mal nicht anders. Auf meiner Waage brachte sie 251g auf die Anzeige. Da man einfach nur Geräte anstecken muss zum Laden und keine extra Tasten benötigt ist sie super einfach im Gebrauch. Was das Solarpanel bringt wird sich zeigen. Aus Erfahrung bringt das Aufladen via Solar kaum etwas, die Leistung dieser kleinen Panel ist meist viel zu gering.
Die Powerbank wird mit „wasserdicht“ beworben. Das kann man gelten lassen für den Umgang in einer feuchten Umgebung oder auch wenn es einmal schmutzig wird. Echt wasserdicht um sie im Wasser unterzutauchen wird sie vermutlich nicht sein. Man sieht bereits am Deckel über den USB Anschlüssen das diese nicht wasserdicht schließen und Spalten bleiben durch die Wasser eindringen würde. Für mich ist das aber nicht so wichtig, da die Geräte die ich lade auch nicht wasserdicht sind.

Ich habe die GRDE Powerbank bei Amazon gekauft, sie war trotz Lieferung aus dem Ausland in 2 Tagen bei mir.

Bilder

Verschiedene Ansichten der Powerbank, eine extra Erklärung der Aufnahmen erspare ich mir.